Yutaka Sado

Yutaka Sado
© Peter Rigaud
Yutaka Sado gab in den vergangenen Saisonen seine Debüts bei den Berliner Philharmonikern, beim London Symphony Orchestra, beim Bayerischen Staatsorchester, beim WDR Sinfonieorchester, beim NDR Hamburg und beim Mahler Chamber Orchestra. Kommende Engagements führen ihn erstmalig zum MDR-Sinfonieorchester Leipzig und zum Danish National Radio Symphony Orchestra. Der langjährige Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann einige der wichtigsten Dirigier-Preise wie den Premier Grand Prix des 39. Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon und den Grand Prix du Concours International L. Bernstein Jerusalem. Seine enge Verbundenheit zu Bernstein führte ihn als Conductor in Residence zu dessen Pacific Music Festival in Sapporo. Seit 2005 ist Yutaka Sado Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Centre (PAC) und Chefdirigent des PAC Orchesters. Dieser Konzertsaal hat sich zu einem der bedeutendsten Konzertorte Japans mit inzwischen 70.000 Abonnenten entwickelt.

Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt durch die wöchentliche TV-Sendung mit klassischer Musik, die er als Dirigent und Moderator gestaltet. Seine Karriere entwickelte sich neben Japan vor allem zunächst in Frankreich, wo er 1993 Chefdirigent des Orchestre des Concerts Lamoureux in Paris wurde. In Frankreich ist der charismatische Dirigent seit Jahren einer der wichtigsten Gastdirigenten des Orchestre de Paris, des Orchestre Philharmonique de Radio France und der anderen bedeutenden französischen Orchester. In Deutschland hat sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin entwickelt, mit dem er 2011 auf einer Tournee durch Japan reiste. Sado dirigiert(e) daneben das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks München, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Konzerthausorchester Berlin, die Rundfunk-Sinfonieorchester in Köln (WDR), Stuttgart und Freiburg (SWR) und das Gürzenich Orchester, das Frankfurter Museumsorchester, die Bamberger und Düsseldorfer Symphoniker sowie die Dresdner und die Hamburger Philharmoniker. In Italien leitet er die Orchester von Santa Cecilia Rom, RAI Torino, das Verdi-Symphonieorchester Mailand und das Orchester des Maggio Musicale in Florenz. In Turin gab er 2010 sein italienisches Operndebüt beim Teatro Regio mit «Peter Grimes» von Britten in einer Inszenierung von Willy Decker. In der Schweiz dirigiert er das Tonhalle-Orchester Zürich und das Orchestre de la Suisse-Romande, in Großbritannien das BBC Philharmonic und das London Philharmonic Orchestra. CD-Produktionen mit Yutaka Sado und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin umfassen Aufnahmen mit Tschaikowskis Symphonie Nr. 5 und Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 mit dem japanischen Pianisten Nobuyuki Tsuji. Mit dem Orchestre des Concerts Lamoureux hat er Werke von Jacques Ibert, Maurice Ravel, Emanuel Chabrier und Eric Satie aufgenommen. Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France spielte er drei CDs ein: Französisches Repertoire (Dukas, Bizet, Offenbach), Werke von Leonard Bernstein («Chichester Psalms» und die Symphonie Nr. 3 «Kaddish» mit Karita Mattila und Yehudi Menuhin als Erzähler) und mit Werken von Berlioz, Wagner und Liszt. Des Weiteren nahm er mit Karita Mattila und dem London Philharmonic Orchestra eine CD mit Opernarien auf.

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