José Montalvo: Y Olé!

Ich möchte eine frühlingshafte Party schmeißen, eine prächtige Feier auf das Leben, ganz im Gegensatz zu dem alten heidnischen Mythos und weit weg von einem Todestrieb, der in der Erzählung der ursprünglichen Kreation des ,Sacre‘ verkörpert wird.

José Montalvo

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Mit einem spannenden Einführungsgespräch starten wir den Abend im Festspielhaus. Brigitte Fürle (Künstlerische Leitung) führt ein intensives und aufschlussreiches Gespräch mit Joёlle Iffrig.  Philine Dressler- Scherer übersetzt wortgewandt die französisch sprechende Rehearsal Director und stimmt uns auf diesen Abend ein.

 

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Der Abend wird durch die Falstaff-Gewinner Weingut Wandraschek versüßt. Die Chefin persönlich steht bei der Weindegustation und sorgt für unser leibliches Wohl.

 

Gesagt... getan! Der Choreograph kreuzt meisterlich die verschiedenen Tanzstile und kombiniert Strawinskys Komposition „Le Sacre du Printemps“ mit Volks- und Popkultur. Elemente aus feurigem Flamenco und präzisem Hip-Hop treffen dabei auf klassischen und afrikanischen Tanz. Zu hören sind traditionelle Lieder aus Algerien und Frankreich sowie Popsongs aus den 60er und 70er Jahren. Während der erste Teil des Stücks uns noch an ein Frühlingsfest erinnert, nimmt Montalvo uns im zweiten Teil mit in die Welt seiner Erinnerungen - an Feste und Träume aus seiner Kindheit in Südfrankreich.

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Und da sind wir nun, am Ende dieser Vorstellung und sind begeistert! Wir jubeln, wünschen uns eine Zugabe und schenken den TänzerInnen und SängerInnen ihren wohlverdienten Applaus!

 

Doch noch ist unser Abend nicht zu Ende und auch die Compagnie denkt noch nicht daran nach Hause zu gehen - auf zur Premierenfeier! In gewohnter Manier geht es zur für jedermann geöffneten Kada-Bar, wo ein DJ unsere frischen Erinnerungen an Popklassiker und Flamenco-Rhythmen einmal mehr aufleben lässt! Wir fühlen uns beschwingt und zeigen das auch auf der Tanzfläche und in kürzester Zeit verwandelt sich der edle weiße Teppich des Festspielhauses zur Bühne eines Flash-Mobs! Wir tanzen, wir lachen, wir feiern und irgendwann nach Aschenputtels Bettgeh-Zeit, gehen auch wir nach Hause.

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"Montalvo lässt den aus verschiedensten Richtungen des Tanzes kommenden Tänzerinnen und Tänzern ihre individuellen Qualitäten. Da trifft ein virtuoses Damenquartett mit Flamencoschritten, die stellenweise gar den Orchesterpart übernehmen, auf Könner des Hip Hop. Dieses künstlerische Gipfeltreffen mit einem Wettkampf der Tanzstile liefert neue choreografische Impulse." (Silvia Kargl, Kurier)

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