Architektur

 

Mit der Eröffnung des Festspielhauses St. Pölten am 1. März 1997 hat in der Niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten eine neue kulturelle Ära begonnen.

Das vom Architekten Klaus Kada entworfene Gebäude bildet das Herzstück eines neuen Kulturbezirkes, welcher sich aus dem Festspielhaus, dem Klangturm, der Landesakademie, dem Landesarchiv, der Landesbibliothek, dem Landesmuseum, dem ORF-Landesstudio und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zusammensetzt

Die einzigartige Architektur des Hauses ermöglicht die Realisierung eines breiten Veranstaltungsspektrums. Insgesamt stehen fünf Veranstaltungssäle in unterschiedlicher Größe zur Verfügung.

Der Große Saal bietet insgesamt 1.079 Besuchern Platz. Die Konzeption des Saales mit seiner ausgezeichneten Sicht und hervorragenden Akustik schafft ideale Voraussetzungen für Tanz, Konzerte, Musik- und Sprechtheater. Die vielen Nutzungsvarianten reichen von der Nutzung als Guckkastenbühne über die Arena bis hin zum Ballsaal.

Neben dem Großen Saal gibt es die Box mit 170 Sitzplätzen. Als Studiobühne ist sie gänzlich in schwarz gehalten und stellt einen Ort der kleineren Segmente dar, eher wie ein Club. Hier wird die Schnittstelle zur großen Bühne aufgebaut. International wie regional bekannte Künstler spielen hier ebenso, wie junge, aufstrebende Musiker und Tänzer.

Darüberhinaus stehen für Veranstaltungen im kleineren Rahmen "Probebühne 1" und "Probebühne 2" zur Verfügung.

Im September 2009 wurden durch die Eröffnung des Café Publik mit Kurator Andreas Fraenzl (Bauchklang) ein weiterer Veranstaltungsort geschaffen. Das Café bietet DJ-Lines, Konzerte, Live Acts, Partys, Lectures, Diskussionen aber auch neue Formate wie zum Beispiel Pecha Kucha.

Die großzügig angelegten Foyers und der Komfort einer Parkgarage mit direktem Aufgang zum Festspielhaus zeichnen die gelungene Architektur ebenso aus wie die Wahl der eleganten Materialien für das Festspielhaus.

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