Klaus Kada, geboren 1940 in Leibnitz, Steiermark, besuchte die Höhere Technische Lehranstalt für Hochbau und studierte danach Architektur an der Technischen Hochschule/Graz. Als junger Architekt arbeitete er in Düsseldorf und Graz und eröffnete 1976 ein Büro in Leibnitz; bis 1985 Zusammenarbeit mit Gernot Lauffer. Mit dem Um- und Zubau der Sparkasse Bad Radkersburg und dem Glasmuseum Bärnbach gelingen erste weit über die Grenzen Österreichs weisende Bauwerke. Es folgen viele Wettbewerbserfolge, ein zweites Büro in Graz, 1992 der Ruf als Gastprofessor nach Bremen, 1993 nach München, 1994 als Hochschulprofessor an die RWTH Aachen für Gebäudelehre und Entwerfen und die Gründung eines Büros in Aachen. Das Werkregister von inzwischen mehr als 120 realisierten Projekten umfasst neben Privathäusern und Wohnbauten öffentliche Bauten wie das Institut für das preisgekrönte Studentenheim WIST/Graz, Vermessungsamt/ Leibnitz, Institut für Pflanzenphysiologie an der Universität Graz, Spitalsbauten in Hartberg und Wagna, Altenpflegeheime in Leibnitz, Thalgau und Neumarkt, das Festspielhaus St. Pölten, Truckterminal Lagermax/Salzburg, Europäische Akademie Bozen, Stadthalle Graz, Schulen in Leibnitz, Mittersil, Fachhochschule Urstein, Urnenhain Linz, zahlreiche Industrie- und Bürobauten in Österreich wie die neue Konzernzentrale der Pappas Group in Salzburg. Derzeit arbeitet Klaus Kada in Graz und Aachen unter anderem an Projekten wie dem Hauptbahnhof Salzburg, Textilmuseum Augsburg, einem Technologiezentrum in Oberösterreich oder dem Zentralsitz einer großen Versicherung in Deutschland.
Klaus Kada ist bekannt als Juror vieler internationaler Jurien, Vortragender bei Tagungen und an Universitäten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, Präsident von Europan Österreich, Ehrenmitglied des BDA/Deutschland und an der Chinese University of Hong Kong und erhielt für viele Bauten wichtige Auszeichnungen und Preise.