les ballets C de la B

Festspielhaus Großer Saal

Alain Platel/Fabrizio Cassol: Requiem pour L.

Österreich-Premiere

Details und Tickets

Kosten

EUR 45, 39, 34, 28, 12

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Programm

» Musik von Fabrizio Cassol nach Wolfgang Amadeus Mozart «

Einführung / Kurzbeschreibung

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Tod wird zum Fest für das Leben: Mozarts “Requiem”-Fragment, Aufnahmen einer im Sterben liegenden Frau und Musik aus Afrika bilden eine existenziell-berührende Performance.

Performance/Live-Musik  Alain Platels intensive Auseinandersetzung mit dem Tod wird zu einem Fest für das Leben: In seinem neuen Stück „Requiem pour L.“ zeigt der belgische Regisseur Filmaufnahmen vom Sterben einer Frau, L., die dem Publikum unbekannt bleibt. Alain Platel und Fabrizio Cassol inszenieren mit einem herausragenden Ensemble eine Totenmesse als Feier des Lebens. Dieses „Requiem“ ist der unbekannten L., zugleich aber „elles“, allen Frauen, allen Menschen gewidmet, die den Tod als Teil des Lebens betrachten. „Der Tod ist essenziell für das Leben. Wie gestalten wir unser Leben in Hinblick auf diesen unfassbaren Moment?“, sagt Alain Platel.
Der zweite große Abwesende des Abends ist Wolfgang Amadeus Mozart. Sein „Requiem“, an dem er 1791 unmittelbar vor seinem Tod schrieb, blieb unvollendet. Alain Platel, der bereits in seiner ebenfalls im Festspielhaus gezeigten Arbeit „C(H)OEURS“ Passagen aus Verdis „Messa da Requiem“ interpretiert hat, kreiert mit dem Komponisten Fabrizio Cassol eine moderne Rekonstruktion dieses berühmten Fragments. Barocke Sequenzen werden dabei durch Melodien der Weltmusik angereichert: Afrikanischer Gesang, Jazz, Rap und karibische Rhythmen füllen die historischen Lücken im Werk Mozarts, verleihen dem „Kyrie“, dem „Dies irae“ und „Lacrimosa“ einen zeitgenössischen Klang, der universal gültige Riten der Trauer und des Schmerzes abbildet. Die Uraufführung des „Requiem pour L.“ löste ein gewaltiges Echo aus: „Großer Jubel für intensives Musiktheater, ein Fest der menschlichen Stimmen und der Mitmenschlichkeit.“ (Karin Schmidt- Feister, Tanznetz)

Besetzung

  • Alain Platel , Regie und Bühne
  • Fabrizio Cassol , Musik
  • Rodriguez Vangama , Musikalische Leitung, Gitarre, E-Bass
  • Carlo Bourguignon , Lichtdesign
  • Carlo Thompson , Sounddesign
  • Dorine Demuynck , Kostüme
  • Boule Mpanya , Gesang
  • Fredy Massamba , Gesang
  • Russell Tshiebua , Gesang
  • Nobulumko Mngxekeza , Gesang
  • Owen Metsileng , Gesang
  • Stephen Diaz , Gesang
  • Rodrigo Ferreira , Gesang
  • Joao Barradas , Akkordeon
  • Kojack Kossakamvwe , E-Gitarre
  • Niels Van Heertum , Euphonium
  • Bouton Kalanda , Likembe
  • Erick Ngoya , Likembe
  • Silva Makengo , Likembe
  • Michel Seba , Perkussion

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