Talking Bodies

Storytelling durch Tanz und Stimme

Kosten

EUR 15 (inkl. einer Karte für Gravity & Other Myths "A Simple Space" am 31/10, Mittagessen)

Programm

Ort: Saal der Begegnung

Einführung / Kurzbeschreibung

Bewegung/Tanz/Performance

Bewegung/Tanz/Performance Können Körper sprechen oder Geschichten erzählen? Wie werden Gefühle und Erfahrungen ohne Worte ausgedrückt? Yuria Knoll und Katharina Senk zeigen dir, wie dein Körper als Erzählmedium funktioniert. Erarbeite Präsenz in Stimme und Körper und erstelle deine persönliche Toolbox, mit der du Themen ausdrücken und mit dem Publikum teilen kannst. (Gruppen-)Improvisationsübungen und kreative Solo-Aufgaben warten auf dich. Was hat dein Körper zu erzählen?

Info: Yuria und Katharina möchten explizit auch Menschen mit Behinderung zu ihrem Workshop einladen. In ihrer Arbeit beschäftigen sie sich mitunter mit Gerechtigkeit, Zugänglichkeit und Repräsentation und versuchen Begegnungsräume zu schaffen, in denen die gelebten Erfahrungen von behinderten Menschen bewusst mit einbezogen werden.

/Jugendklub – Das Workshop-Festival

 

Workshop-Leitung: Yuria Knoll & Katharina Senk

© Mel Schuch

Yuria Knoll beschreibt sich selbst als weiße behinderte, queere Person. Seit 2015 arbeitet sie als Schauspielerin und Tänzerin. Im November 2019 bestand sie den Ersten Teil der Bühnenprüfung und war dabei die erste Schauspielerin in Österreich, die einen Rollstuhl benutzte. Yuria war in Stücken am Volkstheater, bei den Wiener Festwochen und im Dschungel Wien zu sehen. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Repräsentation, Genderidentität und Feminismus. Theater bedeutet für sie Geschichten erzählen und zuhören lernen.

Yuria lebt mit ihren beiden Katzen Pumpkin und Maus in Wien. Die Operation „Wohnung begrünen“ ist pausiert, bis sie Pumpkin davon überzeugen kann, dass Zimmerpflanzen keine Snacks sind.

 

Katharina Senk ist Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin und bezeichnet sich selbst als weiße, nicht-behinderte Frau. Nach ihrem Studium des Zeitgenössischen und Klassischen Tanzes in Wien arbeitete sie als Performerin für ChoreografInnen wie Doris Uhlich, Florentina Holzinger oder Georg Blaschke. In ihren eigenen Arbeiten setzt sie sich vor allem mit Feminismus, Posthumanismus und sozialer Gerechtigkeit auseinander. Tanz ist für Katharina Transformation von Gedanken und Gefühlen in Bewegung. Er bedeutet für sie in einen neugierigen Austausch zu kommen – mit sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt.

Derzeit lebt Katharina in Wien – gemeinsam mit ihrem Partner, ihrem Dackel Chilli und jenen Zimmerpflanzen, die resolut genug sind, zu überleben.

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