Nachrichten

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Gravity and Other Myths and some Myths about Circus debunked

Andre Augustus, Annalise Moore, Lachlan Harper and Axel Osborne from Gravity and Other Myths joined the Festspielhaus Reporters for a virtual chat to talk about their work and life as acrobats for the australian company. So, if you already had a ticket and were looking forward to seeing them in action or you still aren’t really sure of what they do, keep reading to learn what they do on a daily basis.

James Thierrée

fr 22/04

James Thierrée ROOM

Österreich-Premiere & Festspielhaus Koproduktion

© Fred de Casablanca

Dragons

fr 25/03

Eun-Me Ahn . Eun-Me Ahn Company Dragons 

Österreich-Premiere & Festspielhaus Koproduktion

© DEUXPONTS Manufacture d'histoires

Die Essenz des Lebens – Pina Bausch am Festspielhaus St. Pölten

Zwei Hommagen an die Facetten von Weiblichkeit, jenseits der Grenzen von Kontinenten und Kulturen, belebten am 9. Oktober das Festspielhaus St. Pölten. Der erste Teil „common ground[s]“ verband zwei Grandes Dames des zeitgenössischen Tanzes über zwei Kontinente hinweg: Malou Airaudo – die ehemaligen Weggefährtin von Pina Bausch, als einer der bedeutendsten Choreografinnen der neueren Tanzgeschichte – ebenso wie Germaine Acogny, weltweit als „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“ bekannt. Im zweiten Teil beeindruckte eine Neueinstudierung von Pina Bauschs Choreographie „Das Frühlingsopfer“. Die Choreografie zu Igor Strawinskis Musik - einem Klassiker der mit Paukenschlägen den zeitgenössischen Tanz einläutete – wird erstmals ausschließlich von Tänzer*innen des afrikanischen Kontinents interpretiert.

Historischer Doppelabend im Zeichen von Pina Bausch

Eine beeindruckende Gefühlswelt präsentierte das Festspielhaus St. Pölten im Zuge des Doppelabends „Das Frühlingsopfer“ und „common ground[s]“. Dieser Funke sprang auch auf das Publikum über, dass sich mit tosendem Applaus und Standing Ovations bedankte.

Pina Bausch zählt zu den bedeutendsten Choreograf:innen der heutigen Zeit und ihr Pioniergeist lebt auch nach ihrem Tod weit über ihre konzipierten Tanzstücke hinaus. Besonders die Menschlichkeit war die übergeordnete Essenz ihrer Inszenierungen und gerade dieser Geist ist bei der Premierenvorstellung im deutschsprachigen Raum von „Das Frühlingsopfer“ und „common ground[s]“ im Festspielhaus St. Pölten spürbar.

Leben und Sterben, frei nach Pina Bausch

Ein Tanz-Spektakel des Lebens und des Sterbens im Festspielhaus St. Pölten: Der Doppelabend „Common Ground[s]“ /„Das Frühlingsopfer“ zeigt den ZuschauerInnen die Universalität menschlichen Empfindens.

Der Tanz auf schwarzem Torf

Der erste Teil des Abends, „Common Ground[s]“, beginnt mit einem ikonischen Bild: vor orangerotem Himmel, mit dem Rücken zum Publikum, sitzen zwei Frauen, aufrecht, schlank und gerade wie der Speer, den sie senkrecht zwischen sich halten. Von fern ertönt eine Djembe. „Common Ground[s]“ nennen Germaine Acogny und Malou Airaudo die choreografische Verdichtung ihrer dem Tanz gewidmeten Leben.

Vom Wirken dreier Tanzikonen

Herausragender Doppelabend im Zeichen des Austauschs:
Pina Bausch/ Germaine Acogny & Malou Airaudo „Das Frühlingsopfer/ common ground[s]“ im ausverkauften Festspielhaus St. Pölten, Sa. 9. Oktober 2021

(Tanz)Rollen des Lebens

Im ersten Teil des Abends zwei Ikonen des zeitgenössischen Tanzes. Germaine Acogny -Gründerin und künstlerische Leiterin mehrerer Tanzschulen im Senegal und Malou Airaudo - französische Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin aus dem Pina-Bausch- Ensemble. Im zweiten Teil Igor Strawinskys Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, das Frühlingsopfer, welches bei seiner Uraufführung Missfallen erregte. Pina Bauschs' wegweisende Choreografie neu interpretiert und Kontinente übergreifend.

Von Wuppertal nach Afrika, die Spur der Königin

Sa 09. Oktober 2021.
DAS FRÜHLINGSOPFER / COMMON GROUND[S]
Pina Bausch. Germaine Acogny & Malou Airaudo
Premiere im deutschsprachigen Raum
Festspielhaus-Koproduktion

»Wie würdest du tanzen, wenn du wüsstest, dass du sterben wirst?« fragte Pina Bausch als sie die richtigen Schritte für ihre berühmte Frühlingsopfer-Interpretation zu Igor Strawinskis Ballettmusik Le Sacre du Printemps suchte. Stampfende Musik, verdrehte Körper: Auf der Bühne des ausverkauften Festspielhauses St. Pölten tanzte sich ein Ensemble in einem atemberaubenden Opferritual zu Tode. Die Choreografie in der legendären Interpretation durch eine der bedeutendsten Ikonen des zeitgenössischen Tanzes wurde mit 28 TänzerInnen aus 14 afrikanischen Ländern einstudiert. Darüber hinaus tanzten Germaine Acogny und Malou Airaudo in der Neukreation „common ground[s]“ ihre eigenen emotionalen Erfahrungen, Geschichten, sowie eine namensgebende „gemeinsame Grundlage“.

José Montalvo

fr 28/01

José Montalvo Gloria

Österreich-Premiere & Festspielhaus-Koproduktion

© DEUXPONTS Manufacture d'histoires

Tori Amos

Tour Europe 2022

18 FEB 2022

© Desmond Murray

Solus Amor. Zwischen Himmel und Erde

Bence Vági spricht in Bildern, die man nicht so schnell vergisst. Man mag noch lange über Solus
Amor nachdenken und über seinen tiefen emotionalen und spirituellen Sinn.

Sylvain Émard Danse

Le Grand Continental: alle tanzen

Österreich-Premiere
10 + 11 JUNI 2022

© Robert Torres

Gregory Maqoma

Broken Chord

Österreich-Premiere/Koproduktion
21 MAI 2022

© Marijke Willems

Akram Khan Company

Jungle Book reimagined

Europa-Premiere/Koproduktion
07 + 08 MAI 2022

© Alan Dilly

James Thierrée

ROOM

Österreich-Premiere/Koproduktion
22 APRIL 2022

© Fred De Casablanca

Etta Scollo

Il Passo Interiore

05 MÄRZ 2022

© Luca Lucchesi

José Montalvo

Gloria

Österreich-Premiere/Koproduktion
28 JÄN 2022

© Patrick Berger

Eva Schlegel

Extended Space

VON 25 SEP 2021 BIS 11 JUNI 2022 

© Martina Thaler/art hoc

Herausfordernde Zeiten/Flexible Lösungen

Zur Zeit entscheidet die Farbe der Corona-Ampel über die Anzahl an Plätzen in unserem Großen Saal. Um flexibel darauf reagieren zu können, bieten wir ihnen ab sofort Standby-Tickets an. Was das bedeutet erfahren Sie hier.

Robert Wilson wagt sich im Festspielhaus an den Klassiker Jungle Book

Am 26. September wurde dem Festspielhaus St. Pölten nach sechs Monaten Pause wieder Leben eingehaucht. Ein Stück indischer Dschungel mitten in Niederösterreich: Mit seiner Interpretation des Dschungelbuchs sorgte der Regisseur und Theaterautor Robert Wilson aber nicht für ausverkaufte Ränge. Die Covid-Maßnahmen im Festspielhaus verhinderten dies vorschriftsgemäß.

© Nina Ebner

Elektronikschrott im Dschungel

Mit Robert Wilsons Inszenierung des Jugendbuch-Klassikers Jungle Book, gelang eine fulminante Saisonerööfnung 2020/2021. Die poppigen Songs des Schwesternpaares CocoRosie bleiben noch lange im Ohr.

© Friederike Kommer

Nobuyuki Tsujii

Mit einem Highlight-Klavierprogramm ist Publikumsliebling „Nobu“ nun erstmals solo zu erleben: Ein Abend mit absoluten Meisterwerken der lyrischen Klavierliteratur endet fulminant mit den Balladen Chopins.

© Masahiko Takeda

Karfreitagskonzert mit 9 Orchestern

Die acht Landesorchester und das RSO Wien vereinigen sich in einem einmaligen virtuellen Karfreitagskozert und senden Haydns Sieben letzte Worte als Zeichen der Hoffnung. Um 09.00 Uhr in ORF III und um 20.00 auf unserer Facebook-Seite zu sehen.

© Claudia Alvarino Diaz

Verlängerung des Lockdowns

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns für das Land Niederösterreich sind wir gezwungen, alle geplanten Vorstellungen bis 02. Mai 2021 im Festspielhaus St. Pölten abzusagen.

Enter Achilles, frech, rotzig und authentisch.

Enter Achilles, vor 25 Jahren bereits erfolgreich gefeiert und die Verfilmung mit dem Emmy Award gekürt, ist als Neubearbeitung mit dem Ballet Rambert & Sadler´s wieder auf der Bühne zu sehen.

© Hugo Glendinning

Echte Kerle tanzen auf Messers Schneide

“Enter Achilles” wurde schon nach der Uraufführung 1995 gefeiert und 1996 ebenso erfolgreich verfilmt. Nun hat Lloyd Newson die Choreografie neu bearbeitet. Nach einer Residency im Festspielhaus St. Pölten fand am 14.2. die Premiere der Neubearbeitung statt.

© Hugo Glendinning

Torkeln oder Tanzen

Zwei Männer und düstere Musik eröffnen Lloyd Newsons neu bearbeitetes Stück „Enter Achilles“ im Festspielhaus St. Pölten. Fernes Gelächter ertönt im Hintergrund und zwei weitere Tänzer werden sichtbar. Langsam entkleiden sie ihre muskulösen Oberkörper und stellen diese gekonnt im Scheinwerferlicht der Bühne zur Schau.

© Hugo Glendinning

Ballett BC Vancouver: Wenn Tanz nichts erzählen will- aber viel ausdrückt

Kaum Worte zu finden für etwas ohne Handlung, ohne Geschichte. Genau das ist die Herausforderung, welche die kanadische Ballett Compagnie Ballett BC Vancouver mit ihrer Inszenierung von drei Choreografien dem Betrachter stellt. Eine Herausforderung- aber keineswegs ein Problem:
Tanz muss nicht immer eine Geschichte erzählen. Tanz kann Musik und Gefühle vereinen, kann das Unaussprechliche vor Augen führen. Tanz kann vom Moment leben, hypnotisieren, verzaubern, amüsieren.

© Sharon Bradford

Einsamkeit und magisches Vertrauen

Mehr Platz für eine weibliche Perspektive auf Tanz zu bieten, die leider noch immer unterrepräsentiert ist, das ist ein großes Anliegen von Ballet BC Vancouver, für das am Freitagabend im Festspielhaus St. Pölten viel Platz geboten wurde. Denn drei Stücke, konzipiert von drei Choreografinnen, wurden dort von der Compagnie präsentiert.

© Sharon Bradford

Verträumte Tänze im Schnee oder ein blindes Folgen der Masse

Wer sich ein klassisches Ballettstück aus starren oder geradlinigen Posen erwartet, wird mit viel fließender Bewegung und Contemporary Dance überrascht. Das Ballett BC Vancouver gastiert zum ersten Mal im Festspielhaus St. Pölten, drei Stücke von drei Choreografinnen sttehen auf dem Programm. Unter der künstlerischen Leitung von Emily Molnar will die Compagnie vor allem eines, den Tanz aus einer weiblichen Perspektive vermitteln.

© Sharon Bradford

Abonnement Tonkünstler-Orchester

Ab sofort können Sie Ihr Abonnement für die 12 fulminanten Konzertabende mit dem Tonkünstler-Orchester buchen oder verlängern. Alle Informationen finden sie hier.

© Nancy Horowitz

Das Eis ist dünn geworden

„You don’t miss your water…until your well is dry”. Dieser Song, den Taj Mahal schon 1968 geschrieben hat, empfängt das Publikum im Festspielhaus St. Pölten. Er verweist auf die globalen klimatischen Veränderungen als Ausgangspunkt für diese aktuelle, abstrakte Choreografie.

© Thomas Schermer

Circa’s Peepshow. Zirkus der Sinnlichkeit.

Ein glitzernder Vorhang über dem provokant in roter Leuchtschrift „Peepshow“ geschrieben steht. So sieht die Prämisse dieser Vorstellung aus, die viel verspricht, aber leider nicht halten kann.

© Kurt Peterson

Süße Träume nach „Circas Peepshow“?

Gestählte, wunderschöne Körper stehen auf der Bühne, präsentieren sich, necken mit lasziven, verspielten Bewegungen und strahlen bis über beide Ohren. Sie werden durch Scheinwerfer in Szene gesetzt, Pailletten und Lametta funkeln. Alles steht unter dem Zeichen „Show“ und es ist klar, dass es in „Circas Peepshow“ darum geht, dem Publikum im Festspielhaus St. Pölten bei der Österreich-Premiere ordentlich einzuheizen.

© Andy Philippson

CIRCA´S MAGISCHE PEEPSHOW

CIRCA, Australiens berühmte internationale Tanzkompagnie, gegründet 1987, beweist mit Peepshow ein Meisterwerk der Akrobatik, Körperdisziplin, Mut und Esprit.

© Andy Philippson

Manege frei für Circa‘s Peepshow

Ungeschliffene Sinnlichkeit und aufdringliche, plumpe Selbstinszenierung? Nicht, wenn es Manege frei für „Circa‘s Peepshow“ heißt und auf der Bühne des Festspielhauses St. Pölten spannungsgeladene Komik auf höchste Körperkunst trifft.

© Kurt Peterson

Süße Träume, schmerzende Ohren

Im ersten Moment wirkt es so, als wäre Weihnachten. Im Hintergrund hängt überlanges Lametta, die Musik erinnert an Kitsch und Christkindlmarkt. Erst als eine Frau im Astronautenanzug und Astronautenhelm die Bühne betritt und prompt von roten Handschuhen bis zur Unterwäsche entkleidet wird, da weiß man – das Stück hier ist wirklich Circa’s Peepshow, das am 23. November im Festspielhaus St. Pölten seine Österreich-Premiere gefeiert hat. Dargeboten vom australischen Circa Contemporary Circus.

© Andy Philippson

Kein Entkommen


„Vertikal“ - eine fabelhafte Inszenierung von Mourad Merzouki

© Gilles Aguilar

„Vertikal“ der Schwerkraft entgegen

Schwerelosigkeit. Tanzende schweben scheinbar durch den Raum. An Seilen und auf Wänden kletternd, vollziehen sie eine Loslösung vom vertrauten Boden und erobern die Lüfte.

© Gilles Aguilar

Vertikaler Aufstieg: Eine Kompagnie durchbricht den Käfig

Dunkelheit im Saal, vermischt mit aufgeregtem Flüstern des Publikums. Dann wird der Vorhang hochgezogen, alle verstummen. Rotes Licht dringt durch eine Spalte und taucht die Bühne nach und nach in Dämmerlicht. Kaum merklich löst sich ein Tänzer aus dem Halbdunkel, seine Bewegungen sind kraftvoll und fließend. Immer mehr Tänzer erscheinen auf der Bühne des Festspielhauses St. Pölten, verweben ihre Körper ineinander.

© Laurent Philippe

“Something deeper remains, it is not lost” Shahar Binyamini

Der aus drei ästhetisch höchst unterschiedlichen Stücken bestehende Abend beginnt fließend. Als wären sie schon immer da, überraschen auf der Bühne zehn Laien aus dem Umkreis St. Pöltens das hereinströmende Publikum mit raumgreifender Bewegung. Sie tanzen wie in Trance, ohne Bühnenbild und Ton, ganz in purer Ästhetik. Die Damen tragen glitzernde Abendkleider, etwa ein kurzes, silbernes, tonnenförmiges Kleid, oder ein langes Kleid in Rot. Ein Herr in dunkler Hose und weißem Hemd quert zwischen hin- und her eilenden Damen die Bühne. Seine Haltung erinnert an eine traditionelle indonesische Schattenspiel-Figur. Ein junger Mann springt auf die Bühne und tanzt und turnt, als wäre er schon Profi. “Today I Will Do What I Want” ist die festliche Ouvertüre dieses Abends, an dem Choreografien von Artist in Residence, Shahar Binyamini aus Israel Weltpremiere feiern. Die Eigenproduktionen des Festspielhauses St. Pölten sind der Höhepunkt des diesjährigen Gaga - Schwerpunkts.

© Andreas Waldschütz

Tanz und Ton in Symbiose?

Die Erwartungen sind hoch, wenn Sibi Lardi Cherkaoui - Meister des zeitgenössischen Tanzes - sein Ballet Vlaandern nach St. Pölten entsandt. Am 26.April 2019 zeigt das Festspielhaus in einem zweiteiligen Abend „L'Oiseau de Feu“, Cherkaouis bildgewaltige Neuinterpretation des russischen Ballettklassikers zur Komposition von Igor Strawinksi, und „Exhibition“, Maurice Ravels Orchesterfassung von „Bilder einer Ausstellung“ in vertanzter Form. In beiden Teilen liefert das Tonkünstler Orchester unter der Leitung von Yannis Pouspourikas die musikalische Untermalung. Gemeinsam lassen die beiden Instanzen ein Feuerwerk der darstellenden Kunst entstehen.

© Filip van Roe

In und aus dem Rahmen

Sidi Larbi Cherkaoui spielt poetisch mit wechselnden Perspektiven. Der mehrfach preisgekrönte Tänzer und Choreograf ist seit 2015 künstlerischer Leiter des Ballet Vlaanderen in Antwerpen, das am 26. April im Festspielhaus St. Pölten mit zwei seiner zeitgenössischen Choreografien, “L'Oiseau de Feu” und “Exhibition”, Österreich Premiere feierte. Das Tonkünstler-Orchester begleitete live unter der Leitung von Yannis Pouspourikas mit der Musik von Igor Strawinsky, Modest Mussorgski und Maurice Ravel.

© Filip van Roe

Auf die Spitze getrieben?

Der Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui überrascht seine langjährige Fangemeinde im Festspielhaus St. Pölten. Man kennt ihn als experimentierfreudig und schätzt seine außergewöhnlichen Tanzproduktionen. 2015 hat er die künstlerische Leitung des Ballet Vlaanderen übernommen. Diesmal präsentiert er mit einem, im klassischen Tanz geschulten Ensemble Igor Strawinskis „L’Oiseau de Feu“ und „Exhibition“ zur Musik von Modest Mussorgski in der Bearbeitung von Maurice Ravel.

© Filip van Roe

Ein leichtfüßiges Hoch auf die Nostalgie

Drei ausverkaufte Vorstellungen in Folge. Erwachsene wie Kinder rutschen auf den gestreiften Polstersitzen im Festspielhaus hin und her. Cirque Éloize aus dem kanadischen Montréal macht Halt in St. Pölten.

© Cirque Éloize

It don’t mean a thing if it ain’t got that swing?

Die Aussicht weckt eine Erinnerung: Ein Mann steht vor einer Tür, dahinter ein roter Vorhang. Er tritt hindurch und eröffnet eine Welt, die einer Mischung aus Wimmelbild, Alice im Wunderland und The Grand Budapest Hotel ähnelt, nur dass die Figuren sich andauernd verbiegen, herumwerfen lassen und zu lautem Electro-Swing tanzen.

Tanz auf dem sinkenden Schiff

Die Hofesh Shechter Company aus London präsentiert den Zustand einer Menschheit am Abgrund mit traumwandlerischer, unerschütterlicher Sicherheit. Unentwegt bewegt, wie Wellen, die nicht anders können, als an den Strand zu rollen, ist „Grand Finale“ ein Tanz der Apokalypse. Der gebürtige Israeli Hofesh Shechter feierte mit seiner zeitgenössischen, 2017 uraufgeführten Choreografie am 31. Jänner im Festspielhaus St. Pölten Österreich Premiere.

© Rahi Rezvani

Von der Dunkelheit zum Licht

Sasha Waltz & Guests: “Kreatur” feierte am 8. Dezember 2018 im Festspielhaus St. Pölten Österreich - Premiere mit einer kultisch zeitgenössischen Choreografie vom Mensch-Sein.

© Sebastian Bolesch

Macht und Ohnmacht.

Preljocaj legt mit einer opulenten Choreografie den Finger in offene Wunden.

© Jean Claude Carbonne