Nachrichten

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Akram Khan

sa 09/05

Akram Khan Company Outwitting the Devil

Österreich-Premiere

© Jean Luis Fernandez

Enter Achilles, frech, rotzig und authentisch.

Enter Achilles, vor 25 Jahren bereits erfolgreich gefeiert und die Verfilmung mit dem Emmy Award gekürt, ist als Neubearbeitung mit dem Ballet Rambert & Sadler´s wieder auf der Bühne zu sehen.

© Hugo Glendinning

Echte Kerle tanzen auf Messers Schneide

“Enter Achilles” wurde schon nach der Uraufführung 1995 gefeiert und 1996 ebenso erfolgreich verfilmt. Nun hat Lloyd Newson die Choreografie neu bearbeitet. Nach einer Residency im Festspielhaus St. Pölten fand am 14.2. die Premiere der Neubearbeitung statt.

© Hugo Glendinning

Torkeln oder Tanzen

Zwei Männer und düstere Musik eröffnen Lloyd Newsons neu bearbeitetes Stück „Enter Achilles“ im Festspielhaus St. Pölten. Fernes Gelächter ertönt im Hintergrund und zwei weitere Tänzer werden sichtbar. Langsam entkleiden sie ihre muskulösen Oberkörper und stellen diese gekonnt im Scheinwerferlicht der Bühne zur Schau.

© Hugo Glendinning

Mitmachen – Ich bin Welt

Werden Sie als StatistIn mit nur zwei Proben Teil einer außergewöhnlichen Bühnenproduktion!

Ob groß oder klein, alt oder jung, von nah oder fern – spielt überhaupt keine Rolle. Für die Tanzperformance Kirina von Choreograf Serge Aimé Coulibaly und dem Faso Danse Théâtre suchen wir StatistInnen aus der ganzen Region.

/Ja, ich will mitmachen!

© Philippe Magoni

Doris Uhlich

mi 29/04

Doris Uhlich Every Body Electric

© Theresa Rauter

Ballett BC Vancouver: Wenn Tanz nichts erzählen will- aber viel ausdrückt

Kaum Worte zu finden für etwas ohne Handlung, ohne Geschichte. Genau das ist die Herausforderung, welche die kanadische Ballett Compagnie Ballett BC Vancouver mit ihrer Inszenierung von drei Choreografien dem Betrachter stellt. Eine Herausforderung- aber keineswegs ein Problem:
Tanz muss nicht immer eine Geschichte erzählen. Tanz kann Musik und Gefühle vereinen, kann das Unaussprechliche vor Augen führen. Tanz kann vom Moment leben, hypnotisieren, verzaubern, amüsieren.

© Sharon Bradford

Einsamkeit und magisches Vertrauen

Mehr Platz für eine weibliche Perspektive auf Tanz zu bieten, die leider noch immer unterrepräsentiert ist, das ist ein großes Anliegen von Ballet BC Vancouver, für das am Freitagabend im Festspielhaus St. Pölten viel Platz geboten wurde. Denn drei Stücke, konzipiert von drei Choreografinnen, wurden dort von der Compagnie präsentiert.

© Sharon Bradford

Verträumte Tänze im Schnee oder ein blindes Folgen der Masse

Wer sich ein klassisches Ballettstück aus starren oder geradlinigen Posen erwartet, wird mit viel fließender Bewegung und Contemporary Dance überrascht. Das Ballett BC Vancouver gastiert zum ersten Mal im Festspielhaus St. Pölten, drei Stücke von drei Choreografinnen sttehen auf dem Programm. Unter der künstlerischen Leitung von Emily Molnar will die Compagnie vor allem eines, den Tanz aus einer weiblichen Perspektive vermitteln.

© Sharon Bradford

Das Eis ist dünn geworden

„You don’t miss your water…until your well is dry”. Dieser Song, den Taj Mahal schon 1968 geschrieben hat, empfängt das Publikum im Festspielhaus St. Pölten. Er verweist auf die globalen klimatischen Veränderungen als Ausgangspunkt für diese aktuelle, abstrakte Choreografie.

© Thomas Schermer

Circa’s Peepshow. Zirkus der Sinnlichkeit.

Ein glitzernder Vorhang über dem provokant in roter Leuchtschrift „Peepshow“ geschrieben steht. So sieht die Prämisse dieser Vorstellung aus, die viel verspricht, aber leider nicht halten kann.

© Kurt Peterson

Süße Träume nach „Circas Peepshow“?

Gestählte, wunderschöne Körper stehen auf der Bühne, präsentieren sich, necken mit lasziven, verspielten Bewegungen und strahlen bis über beide Ohren. Sie werden durch Scheinwerfer in Szene gesetzt, Pailletten und Lametta funkeln. Alles steht unter dem Zeichen „Show“ und es ist klar, dass es in „Circas Peepshow“ darum geht, dem Publikum im Festspielhaus St. Pölten bei der Österreich-Premiere ordentlich einzuheizen.

© Andy Philippson

CIRCA´S MAGISCHE PEEPSHOW

CIRCA, Australiens berühmte internationale Tanzkompagnie, gegründet 1987, beweist mit Peepshow ein Meisterwerk der Akrobatik, Körperdisziplin, Mut und Esprit.

© Andy Philippson

Manege frei für Circa‘s Peepshow

Ungeschliffene Sinnlichkeit und aufdringliche, plumpe Selbstinszenierung? Nicht, wenn es Manege frei für „Circa‘s Peepshow“ heißt und auf der Bühne des Festspielhauses St. Pölten spannungsgeladene Komik auf höchste Körperkunst trifft.

© Kurt Peterson

Süße Träume, schmerzende Ohren

Im ersten Moment wirkt es so, als wäre Weihnachten. Im Hintergrund hängt überlanges Lametta, die Musik erinnert an Kitsch und Christkindlmarkt. Erst als eine Frau im Astronautenanzug und Astronautenhelm die Bühne betritt und prompt von roten Handschuhen bis zur Unterwäsche entkleidet wird, da weiß man – das Stück hier ist wirklich Circa’s Peepshow, das am 23. November im Festspielhaus St. Pölten seine Österreich-Premiere gefeiert hat. Dargeboten vom australischen Circa Contemporary Circus.

© Andy Philippson

Kein Entkommen


„Vertikal“ - eine fabelhafte Inszenierung von Mourad Merzouki

© Gilles Aguilar

„Vertikal“ der Schwerkraft entgegen

Schwerelosigkeit. Tanzende schweben scheinbar durch den Raum. An Seilen und auf Wänden kletternd, vollziehen sie eine Loslösung vom vertrauten Boden und erobern die Lüfte.

© Gilles Aguilar

Vertikaler Aufstieg: Eine Kompagnie durchbricht den Käfig

Dunkelheit im Saal, vermischt mit aufgeregtem Flüstern des Publikums. Dann wird der Vorhang hochgezogen, alle verstummen. Rotes Licht dringt durch eine Spalte und taucht die Bühne nach und nach in Dämmerlicht. Kaum merklich löst sich ein Tänzer aus dem Halbdunkel, seine Bewegungen sind kraftvoll und fließend. Immer mehr Tänzer erscheinen auf der Bühne des Festspielhauses St. Pölten, verweben ihre Körper ineinander.

© Laurent Philippe

Absage aller Veranstaltungen bis 14. April

Wie am 10. März bekannt wurde, sieht die bundesweite Richtlinie der österreichischen Regierung alle Indoor-Veranstaltungen ab 100 Personen als potentielle Risikofaktoren zur Ausbreitung des Coronavirus. Im Sinne Ihrer und unserer Gesundheit sowie in der Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Situation, unterstützen wir diese Entscheidung in vollem Umfang und sagen mit 11. März bis voraussichtlich inkl. 14. April alle Veranstaltungen im Festspielhaus St. Pölten ab und können auch keine Ersatztermine bereitstellen. Daher bieten wir Ihnen für die Rückabwicklung Ihrer Buchung mehrere Möglichkeiten an. Informieren Sie sich am besten gleich!

/Details zur Rückerstattung des Kartenpreises

© the other richard

“Something deeper remains, it is not lost” Shahar Binyamini

Der aus drei ästhetisch höchst unterschiedlichen Stücken bestehende Abend beginnt fließend. Als wären sie schon immer da, überraschen auf der Bühne zehn Laien aus dem Umkreis St. Pöltens das hereinströmende Publikum mit raumgreifender Bewegung. Sie tanzen wie in Trance, ohne Bühnenbild und Ton, ganz in purer Ästhetik. Die Damen tragen glitzernde Abendkleider, etwa ein kurzes, silbernes, tonnenförmiges Kleid, oder ein langes Kleid in Rot. Ein Herr in dunkler Hose und weißem Hemd quert zwischen hin- und her eilenden Damen die Bühne. Seine Haltung erinnert an eine traditionelle indonesische Schattenspiel-Figur. Ein junger Mann springt auf die Bühne und tanzt und turnt, als wäre er schon Profi. “Today I Will Do What I Want” ist die festliche Ouvertüre dieses Abends, an dem Choreografien von Artist in Residence, Shahar Binyamini aus Israel Weltpremiere feiern. Die Eigenproduktionen des Festspielhauses St. Pölten sind der Höhepunkt des diesjährigen Gaga - Schwerpunkts.

© Andreas Waldschütz

Tanz und Ton in Symbiose?

Die Erwartungen sind hoch, wenn Sibi Lardi Cherkaoui - Meister des zeitgenössischen Tanzes - sein Ballet Vlaandern nach St. Pölten entsandt. Am 26.April 2019 zeigt das Festspielhaus in einem zweiteiligen Abend „L'Oiseau de Feu“, Cherkaouis bildgewaltige Neuinterpretation des russischen Ballettklassikers zur Komposition von Igor Strawinksi, und „Exhibition“, Maurice Ravels Orchesterfassung von „Bilder einer Ausstellung“ in vertanzter Form. In beiden Teilen liefert das Tonkünstler Orchester unter der Leitung von Yannis Pouspourikas die musikalische Untermalung. Gemeinsam lassen die beiden Instanzen ein Feuerwerk der darstellenden Kunst entstehen.

© Filip van Roe

In und aus dem Rahmen

Sidi Larbi Cherkaoui spielt poetisch mit wechselnden Perspektiven. Der mehrfach preisgekrönte Tänzer und Choreograf ist seit 2015 künstlerischer Leiter des Ballet Vlaanderen in Antwerpen, das am 26. April im Festspielhaus St. Pölten mit zwei seiner zeitgenössischen Choreografien, “L'Oiseau de Feu” und “Exhibition”, Österreich Premiere feierte. Das Tonkünstler-Orchester begleitete live unter der Leitung von Yannis Pouspourikas mit der Musik von Igor Strawinsky, Modest Mussorgski und Maurice Ravel.

© Filip van Roe

Auf die Spitze getrieben?

Der Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui überrascht seine langjährige Fangemeinde im Festspielhaus St. Pölten. Man kennt ihn als experimentierfreudig und schätzt seine außergewöhnlichen Tanzproduktionen. 2015 hat er die künstlerische Leitung des Ballet Vlaanderen übernommen. Diesmal präsentiert er mit einem, im klassischen Tanz geschulten Ensemble Igor Strawinskis „L’Oiseau de Feu“ und „Exhibition“ zur Musik von Modest Mussorgski in der Bearbeitung von Maurice Ravel.

© Filip van Roe

El Gusto

Chaâbi d’Algiers

28 MAI 2020

© Yvan Manioski

Doris Uhlich

Every Body Electric

29 APR 2020

© Alexi Pelekanos

Eric Bibb

Global Griot

03 APR 2020

© Adam Patterson

Trio Alba

Schubert/Beethoven/Brahms

02 APR 2020

© Marija Kanizaj

Ein leichtfüßiges Hoch auf die Nostalgie

Drei ausverkaufte Vorstellungen in Folge. Erwachsene wie Kinder rutschen auf den gestreiften Polstersitzen im Festspielhaus hin und her. Cirque Éloize aus dem kanadischen Montréal macht Halt in St. Pölten.

© Cirque Éloize

It don’t mean a thing if it ain’t got that swing?

Die Aussicht weckt eine Erinnerung: Ein Mann steht vor einer Tür, dahinter ein roter Vorhang. Er tritt hindurch und eröffnet eine Welt, die einer Mischung aus Wimmelbild, Alice im Wunderland und The Grand Budapest Hotel ähnelt, nur dass die Figuren sich andauernd verbiegen, herumwerfen lassen und zu lautem Electro-Swing tanzen.

Tanz auf dem sinkenden Schiff

Die Hofesh Shechter Company aus London präsentiert den Zustand einer Menschheit am Abgrund mit traumwandlerischer, unerschütterlicher Sicherheit. Unentwegt bewegt, wie Wellen, die nicht anders können, als an den Strand zu rollen, ist „Grand Finale“ ein Tanz der Apokalypse. Der gebürtige Israeli Hofesh Shechter feierte mit seiner zeitgenössischen, 2017 uraufgeführten Choreografie am 31. Jänner im Festspielhaus St. Pölten Österreich Premiere.

© Rahi Rezvani

Von der Dunkelheit zum Licht

Sasha Waltz & Guests: “Kreatur” feierte am 8. Dezember 2018 im Festspielhaus St. Pölten Österreich - Premiere mit einer kultisch zeitgenössischen Choreografie vom Mensch-Sein.

© Sebastian Bolesch

Macht und Ohnmacht.

Preljocaj legt mit einer opulenten Choreografie den Finger in offene Wunden.

© Jean Claude Carbonne

“Disastrous”: Dynamischer Balanceakt im urbanen Raum

Die Choreografin und Artist in Residence Silke Grabinger hat nach nur sechs Wochen Probenarbeit im Festspielhaus St. Pölten die zeitgenössische Choreografie „Disastrous“ mit drei Jugendlichen und drei Erwachsenen auf die Bühne gebracht.

© Katharina Zettel

“Disastrous”: Dynamischer Balanceakt im urbanen Raum

Die Choreografin und Artist in Residence Silke Grabinger hat nach nur sechs Wochen Probenarbeit im Festspielhaus St. Pölten die zeitgenössische Choreografie „Disastrous“ mit drei Jugendlichen und drei Erwachsenen auf die Bühne gebracht.

© Katharina Zettel

Fremde Welt

Schon während man seinen Platz im großen Saal des Festspielhauses St. Pölten einnimmt, ertönt von der Bühne indische Musik. Der Sänger Aditya Prakash und B C Manjunath an der Trommel stimmen das Publikum ein. Die sparsam möblierte Bühne, mit Sesseln, Pölstern,Teppichen, ist in warme Terrakottafarben getaucht. Eine Lichterkette schwebt über den Musikern. Akram Khan tritt in weißer Kurta und weißen Hosen auf und beginnt seine Performance „Xenos“ mit einem Kathak, einem traditionellen indischen Tanz. Mit bloßen Füßen führt er Drehungen, Sprünge und Pirouetten aus, die von graziösen Handbewegungen begleitet werden. An den Fußgelenken klingeln Glöckchen und Schellen. Jäh ändert sich das Licht und damit die Atmosphäre (Lichtdesign Michael Hulls). Das Geklingel verwandelt sich in Kettenrasseln und alles was an Heimeligkeit erinnert, wird an Seilen über eine Rampe weggezogen und entschwindet in weite Ferne.

© Nicol Vizioli

Fremde Welt

Schon während man seinen Platz im großen Saal des Festspielhauses St. Pölten einnimmt, ertönt von der Bühne indische Musik. Der Sänger Aditya Prakash und B C Manjunath an der Trommel stimmen das Publikum ein. Die sparsam möblierte Bühne, mit Sesseln, Pölstern,Teppichen, ist in warme Terrakottafarben getaucht. Eine Lichterkette schwebt über den Musikern. Akram Khan tritt in weißer Kurta und weißen Hosen auf und beginnt seine Performance „Xenos“ mit einem Kathak, einem traditionellen indischen Tanz. Mit bloßen Füßen führt er Drehungen, Sprünge und Pirouetten aus, die von graziösen Handbewegungen begleitet werden. An den Fußgelenken klingeln Glöckchen und Schellen. Jäh ändert sich das Licht und damit die Atmosphäre (Lichtdesign Michael Hulls). Das Geklingel verwandelt sich in Kettenrasseln und alles was an Heimeligkeit erinnert, wird an Seilen über eine Rampe weggezogen und entschwindet in weite Ferne.

© Nicol Vizioli

Und am Rand des Abgrunds wächst ein Baum

Die neueste Choreographie des Tänzers Akram Khan, „XENOS“, griechisch „der Fremde“, empfängt bei ihrer Österreich Premiere im Festspielhaus St. Pölten die Zuschauer mit traditioneller indischer Live-Musik.

© Nicol Vizioli

Und am Rand des Abgrunds wächst ein Baum

Die neueste Choreographie des Tänzers Akram Khan, „XENOS“, griechisch „der Fremde“, empfängt bei ihrer Österreich Premiere im Festspielhaus St. Pölten die Zuschauer mit traditioneller indischer Live-Musik.

© Nicol Vizioli

Werden und Vergehen – der ewige Kreislauf

Wasser und Wind vereinigen sich, zeugen Reis und reif geworden, wird dieser als schwangere Göttin verehrt. Der taiwanesische Autor und Choreograph Lin Hwai-min stimmt sein westliches Publikum beim Einführungsgespräch auf das Thema seiner Jubiläumsproduktion „Rice“ ein, mit der das 45-jährige Bestehen des „Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan“ gefeiert wird. Chihshang, ein Landstrich der berühmt ist für seinen Reis, inspirierte ihn zu dieser Produktion.

© LIU Chen-hsiang

Werden und Vergehen – der ewige Kreislauf

Wasser und Wind vereinigen sich, zeugen Reis und reif geworden, wird dieser als schwangere Göttin verehrt. Der taiwanesische Autor und Choreograph Lin Hwai-min stimmt sein westliches Publikum beim Einführungsgespräch auf das Thema seiner Jubiläumsproduktion „Rice“ ein, mit der das 45-jährige Bestehen des „Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan“ gefeiert wird. Chihshang, ein Landstrich der berühmt ist für seinen Reis, inspirierte ihn zu dieser Produktion.

© LIU Chen-hsiang

Wenn Tanz und Musik eins werden

Savion Glover & Friends und das Tonkünstler-Orchester machen im Festspielhaus St. Pölten die Stepptanzvorstellung zur Jamsession.

© Savion Glover Productions

Wenn Tanz und Musik eins werden

Savion Glover & Friends und das Tonkünstler-Orchester machen im Festspielhaus St. Pölten die Stepptanzvorstellung zur Jamsession.

© Savion Glover Productions

Den Tanz im Blut

Der britische Choreograf Wayne McGregor lässt sein Ensemble nach seiner eigenen DNA tanzen – mathematische Berechnungen machen es möglich. Was mit Autobiography auf die Bühne gelangt, ist eine Symbiose aus Genetik und Kunst. Im Festspielhaus St. Pölten machte die Compagnie Station.

© Andrej Uspenski

Den Tanz im Blut

Der britische Choreograf Wayne McGregor lässt sein Ensemble nach seiner eigenen DNA tanzen – mathematische Berechnungen machen es möglich. Was mit Autobiography auf die Bühne gelangt, ist eine Symbiose aus Genetik und Kunst. Im Festspielhaus St. Pölten machte die Compagnie Station.

© Andrej Uspenski

Auto-Bio-Graphy: Selbst-Leben-Schreiben

Der renommierte, zeitgenössische Londoner Choreograf Wayne McGregor ist neben seiner Tätigkeit für verschiedenste Blockbuster-Filme wie Harry Potter, auch für seine Liebe zur Wissenschaft bekannt. Für sein Stück “Autobiography” erfindet er anhand seiner eigenen DNA das Konzept der Autobiografie völlig neu.

© Andrej Uspenski

Auto-Bio-Graphy: Selbst-Leben-Schreiben

Der renommierte, zeitgenössische Londoner Choreograf Wayne McGregor ist neben seiner Tätigkeit für verschiedenste Blockbuster-Filme wie Harry Potter, auch für seine Liebe zur Wissenschaft bekannt. Für sein Stück “Autobiography” erfindet er anhand seiner eigenen DNA das Konzept der Autobiografie völlig neu.

© Andrej Uspenski

Das Alphabet des Lebens

Die Company Wayne McGregor, das renommierte Residenz Ensemble am Londoner Sadler’s Wells, feierte mit “Autobiography” im Festspielhaus St. Pölten Österreich-Premiere.

© Andrej Uspenski

Lebens-Lauf getanzt

Wie kann man seine Autobiographie und wie sein entschlüsseltes Genom tanzen?

© Andrej Uspenski

Das Alphabet des Lebens

Die Company Wayne McGregor, das renommierte Residenz Ensemble am Londoner Sadler’s Wells, feierte mit “Autobiography” im Festspielhaus St. Pölten Österreich-Premiere.

© Andrej Uspenski

Lebens-Lauf getanzt

Wie kann man seine Autobiographie und wie sein entschlüsseltes Genom tanzen?

© Andrej Uspenski

Hungry Sharks

#fomo – the fear of missing out
02 NOV 2018

© Busana Baltic

In den Klängen der Mimesis: BIOPHONY

Zirpende Grillen, schreiende Möwen, quakende Frösche und eine abstrakte Verbindung zwischen Mensch und Natur im Festspielhaus St.Pölten. Die Tanzcompagnie aus San Francisco des afroamerikanischen Choreografen ALONZO KING brilliert mit ihren zwei Ballettstücken: „BIOPHONY / SAND“.

© Chris Hardy

In den Klängen der Mimesis: BIOPHONY

Zirpende Grillen, schreiende Möwen, quakende Frösche und eine abstrakte Verbindung zwischen Mensch und Natur im Festspielhaus St.Pölten. Die Tanzcompagnie aus San Francisco des afroamerikanischen Choreografen ALONZO KING brilliert mit ihren zwei Ballettstücken: „BIOPHONY / SAND“.

© Chris Hardy

8 Sätze durch Fauna und Flora

Vergangenen Samstag feierte Biophony des Alonzo King Ballets im Festspielhaus St. Pölten seine österreichische Erstaufführung.

© Chris Hardy

8 Sätze durch Fauna und Flora

Vergangenen Samstag feierte Biophony des Alonzo King Ballets im Festspielhaus St. Pölten seine österreichische Erstaufführung.

© Chris Hardy

DANCE ON - Water Between Three Hands

Der libanesische Regisseur und Schauspieler Rabih Mroué widerlegt mit seiner ersten choreografischen Inszenierung das ästhetische Prinzip tänzerischer Jugendlichkeit.

© Dorothea Tuch

DANCE ON - Water Between Three Hands

Der libanesische Regisseur und Schauspieler Rabih Mroué widerlegt mit seiner ersten choreografischen Inszenierung das ästhetische Prinzip tänzerischer Jugendlichkeit.

© Dorothea Tuch

Seite um Seite, Blatt für Blatt

„Mein Name war” sagt Tänzerin Brit Rodemund am Rand der Bühne ins Mikrophon. Vor ihr liegt das Notizbuch des Choreographen Rabih Mroué. Es ist während der Proben für das im Festspielhaus St. Pölten gezeigte Stück „Water between three Hands” entstanden. Am Ende der Vorstellung reißt sie die aufgeschlagene Seite aus dem Buch. Die Stücke Papier gleiten durch ihre Hände wie Blätter im Herbstwind zu Boden. Materie vergeht. Was bleibt sind kaum begreifbare Spuren.

© Dorothea Tuch

Dance on Ensemble: Water between three hands

Ein Schlagzeug, ein Notizbuch und Scheinwerferlicht warten auf einer leeren Bühne auf das Dance on Ensemble. Die Gruppe besteht aus drei Tänzerinnen und drei Tänzern jenseits ihres 40. Lebensjahres. Genau diese Zusammenarbeit mit routinierten Tänzern, die ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt haben und ihr spezielles Körpergedächtnis besitzen, reizte den Künstler Rabih Mroué. Er kommt aus dem Bereich der Bildenden Kunst und ist auch als Theatermacher tätig.

© Dorothea Tuch

Seite um Seite, Blatt für Blatt

„Mein Name war” sagt Tänzerin Brit Rodemund am Rand der Bühne ins Mikrophon. Vor ihr liegt das Notizbuch des Choreographen Rabih Mroué. Es ist während der Proben für das im Festspielhaus St. Pölten gezeigte Stück „Water between three Hands” entstanden. Am Ende der Vorstellung reißt sie die aufgeschlagene Seite aus dem Buch. Die Stücke Papier gleiten durch ihre Hände wie Blätter im Herbstwind zu Boden. Materie vergeht. Was bleibt sind kaum begreifbare Spuren.

© Dorothea Tuch

Dance on Ensemble: Water between three hands

Ein Schlagzeug, ein Notizbuch und Scheinwerferlicht warten auf einer leeren Bühne auf das Dance on Ensemble. Die Gruppe besteht aus drei Tänzerinnen und drei Tänzern jenseits ihres 40. Lebensjahres. Genau diese Zusammenarbeit mit routinierten Tänzern, die ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt haben und ihr spezielles Körpergedächtnis besitzen, reizte den Künstler Rabih Mroué. Er kommt aus dem Bereich der Bildenden Kunst und ist auch als Theatermacher tätig.

© Dorothea Tuch

Asche zu Asche

Wenn im Festspielhaus St. Pölten am Ende des Abends ein Tänzer nach dem anderen leblos zu Boden sinkt, und über Tote hinweg ein Mann und eine Frau aufeinander zugehen und sich zärtlich umarmen, spürt man die Kraft der Liebe, die die gesamte Choreographie Swan Lake der Tänzerin Dada Masilo aus Südafrika durchzieht.

© John Hogg

Asche zu Asche

Wenn im Festspielhaus St. Pölten am Ende des Abends ein Tänzer nach dem anderen leblos zu Boden sinkt, und über Tote hinweg ein Mann und eine Frau aufeinander zugehen und sich zärtlich umarmen, spürt man die Kraft der Liebe, die die gesamte Choreographie Swan Lake der Tänzerin Dada Masilo aus Südafrika durchzieht.

© John Hogg

„Under Siege“ im Festspielhaus St. Pölten: Tanz zwischen Tradition und Abstraktion

Mit einem Mix aus Traditionellem und Abstraktem bringt Yang Liping die historische Chu-Han Auseinandersetzung auf die Bühne. Ein geschlagener, hilfloser König, ein angeschlagener, mächtiger Sieger und ein brutales Blutbad. Die erste Begegnung der beiden chinesischen Herrscher geschieht wie das Aufeinandertreffen von zwei glühenden Feuerbällen: König Xiang Hu steht als chinesisches Wappentier mit seinen schwarz gekleideten, zahlreichen Kriegern zum Angriff bereit. Auf der anderen Seite, sein Gegenspieler und zukünftiger Kaiser, Liu Bang, mit schwebender, leichter und taktvoller Artikulation. Beide verkörpern Konkurrenz, Grausamkeit und Hass.

© DING Yi Jie

„Under Siege“ im Festspielhaus St. Pölten: Tanz zwischen Tradition und Abstraktion

Mit einem Mix aus Traditionellem und Abstraktem bringt Yang Liping die historische Chu-Han Auseinandersetzung auf die Bühne. Ein geschlagener, hilfloser König, ein angeschlagener, mächtiger Sieger und ein brutales Blutbad. Die erste Begegnung der beiden chinesischen Herrscher geschieht wie das Aufeinandertreffen von zwei glühenden Feuerbällen: König Xiang Hu steht als chinesisches Wappentier mit seinen schwarz gekleideten, zahlreichen Kriegern zum Angriff bereit. Auf der anderen Seite, sein Gegenspieler und zukünftiger Kaiser, Liu Bang, mit schwebender, leichter und taktvoller Artikulation. Beide verkörpern Konkurrenz, Grausamkeit und Hass.

© DING Yi Jie

Akrobatische Krieger in einem Meer aus Scheren und roten Federn

Purer Nervenkitzel, traditionelle Klänge mit Schauer-Faktor und eine tänzerische Kriegsinszenierung der Extra-Klasse im Festspielhaus St. Pölten. Die chinesische Choreografin Yang Liping feierte ihre Erstaufführung im deutschsprachigen Raum: „Under Siege“ begeisterte mit minutenlangen Standing-Ovations.

© DING Yi Jie

Akrobatische Krieger in einem Meer aus Scheren und roten Federn

Purer Nervenkitzel, traditionelle Klänge mit Schauer-Faktor und eine tänzerische Kriegsinszenierung der Extra-Klasse im Festspielhaus St. Pölten. Die chinesische Choreografin Yang Liping feierte ihre Erstaufführung im deutschsprachigen Raum: „Under Siege“ begeisterte mit minutenlangen Standing-Ovations.

© DING Yi Jie

Über Faszination und Ästhetik des Grauens

Eine an der Börse in Peking notierte Tanzkompanie? Diesmal vielleicht eine mit künstlerischem Anspruch durch die Welt tingelnde Shaolintruppe? Was ließ sich von "Under Siege", der Umsetzung eines in China beliebten historischen Bühnenstückes, durch die chinesische Starchoreografin Yang Liping erwarten?

© LI YI Jian

Über Faszination und Ästhetik des Grauens

Eine an der Börse in Peking notierte Tanzkompanie? Diesmal vielleicht eine mit künstlerischem Anspruch durch die Welt tingelnde Shaolintruppe? Was ließ sich von "Under Siege", der Umsetzung eines in China beliebten historischen Bühnenstückes, durch die chinesische Starchoreografin Yang Liping erwarten?

© LI YI Jian

Klangexperimente mit Selbstdarstellungstendenzen: Der Flamenco des Israel Galván

LA FIESTA – Das Fest nennt Israel Galván seine neueste Inszenierung, die am Festspielhaus St. Pölten zur Uraufführung gelangt. Sie ist zugleich der Abschluss des Flamenco-Schwerpunkts des Hauses im Kulturbezirk. Dabei sollte der Einfluss von zeitgenössischem Tanz auf den Flamenco ausgelotet werden und die Frage, was wiederum der Flamenco dem zeitgenössischen Tanz bringt. Doch gelingt dem spanischen Choreographen diese Annäherung?

© Annette Hauschild

Klangexperimente mit Selbstdarstellungstendenzen: Der Flamenco des Israel Galván

LA FIESTA – Das Fest nennt Israel Galván seine neueste Inszenierung, die am Festspielhaus St. Pölten zur Uraufführung gelangt. Sie ist zugleich der Abschluss des Flamenco-Schwerpunkts des Hauses im Kulturbezirk. Dabei sollte der Einfluss von zeitgenössischem Tanz auf den Flamenco ausgelotet werden und die Frage, was wiederum der Flamenco dem zeitgenössischen Tanz bringt. Doch gelingt dem spanischen Choreographen diese Annäherung?

© Annette Hauschild

Das Fest der Eigenbrötler

Partydrogen, Püppchen und Popcorn-Schlacht bei „La Fiesta/Das Fest“ im Festspielhaus St. Pölten. Israel Galváns Uraufführung als Dekonstruktion des Flamenco.

© Anette Hauschild

Das Fest der Eigenbrötler

Partydrogen, Püppchen und Popcorn-Schlacht bei „La Fiesta/Das Fest“ im Festspielhaus St. Pölten. Israel Galváns Uraufführung als Dekonstruktion des Flamenco.

© Anette Hauschild

Die emotionalen Abgründe des Don José

Ein großer Tusch eröffnet den Ballettabend am Festspielhaus St. Pölten. Die Tonkünstler Niederösterreich intonieren einen der bekanntesten Ohrwürmer überhaupt, das Prélude zu George Bizet's „Carmen“. Choreograph John Inger lässt seine getanzte Version der Oper so wie das Original beginnen: mit flotter, leichtverdaulicher Musik, die jedes erdenkliche Spanien-Klischee bedient.

© Jesús Vallinas

Die emotionalen Abgründe des Don José

Ein großer Tusch eröffnet den Ballettabend am Festspielhaus St. Pölten. Die Tonkünstler Niederösterreich intonieren einen der bekanntesten Ohrwürmer überhaupt, das Prélude zu George Bizet's „Carmen“. Choreograph John Inger lässt seine getanzte Version der Oper so wie das Original beginnen: mit flotter, leichtverdaulicher Musik, die jedes erdenkliche Spanien-Klischee bedient.

© Jesús Vallinas

Der rote Punkt im Grau

„Carmen“ von Johan Inger vereinte im Festspielhaus St. Pölten die spanische Tanzgruppe Compania Nacional de Danza und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, zu einer stilistisch starken Aufführung. Inhaltlich lässt sich aber diskutieren, ob der Geschlechtergewalttopos auch 170 Jahre nach der literarischen Urauflage noch auf die althergebrachte Weise aufzulösen ist.

© Jesús Vallinas

Der rote Punkt im Grau

„Carmen“ von Johan Inger vereinte im Festspielhaus St. Pölten die spanische Tanzgruppe Compania Nacional de Danza und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, zu einer stilistisch starken Aufführung. Inhaltlich lässt sich aber diskutieren, ob der Geschlechtergewalttopos auch 170 Jahre nach der literarischen Urauflage noch auf die althergebrachte Weise aufzulösen ist.

© Jesús Vallinas