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Für Familien

Vielfältiges Programm für alle Generationen!

© eSel

Jungle Book reimagined: Die weniger gemütliche Mowgli Geschichte

Rudyard Kiplings Geschichte über Mowgli (zu deutsch Mogli) kennt vermutlich jede:r, doch das Festspielhaus St. Pölten zeigt als deutschsprachige Premiere eine sehr überarbeitete Adaption der beliebten Kindergeschichte. In der Neuinszenierung der Akram Khan Company ist Mowgli im Jahr 2022 ein kleines Mädchen, eine Klimaflüchtige, die zwar dem steigenden Meeresspiegel entkommen kann, aber nicht den dahinterliegenden gesellschaftlichen Problemen.

Die neue Handschrift des gefeierten Choreografen

„Jungle Book Reimagined“ im Festspielhaus St. Pölten überrascht vor allem diejenigen, die Akram Khans frühere Choreografien erleben durften, wie etwa „Xenos“ im Jahr 2018, ebenfalls im Festspielhaus. Mit „Xenos“ und dem opulenten Bühnenbild verabschiedete sich Akram Khan von der Bühne als Tänzer, nicht aber als Choreograf.

Ein Denkzettel für die Gattung Mensch

Akram Khan macht Nägel mit Köpfen. Der 1974 in London geborene Tanzkünstler ist bekannt für sein Engagement rund um die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit. Auch in seinem Stück „Jungle Book Reimagined“ setzt er sein Tun fort und reduziert das Bühnenbild auf ein Minimum. Seine TänzerInnen bewegen sich zwischen zwei Leinwänden, welche mit perfekt inszenierten Projektionen die Schauplätze des Stückes darstellen. In Kinoatmosphäre erleben wir sowohl die Trennung Mowglis von den Eltern, als auch die Aufnahme des Menschenkindes im Wolfsrudel.

Ein Appell zu Handeln

Akram Khan feierte mit „Jungle Book Reimagined“, einer Neuinszenierung von Rudyard Kiplings berühmter Erzählung „Das Dschungelbuch“, in St. Pölten Europapremiere. Wenngleich der hier verhandelte Stoff – jene tiefe Bedrohung, die der Mensch für die Natur darstellt – alles andere als Grund zum Feiern bietet. Gewidmet seiner Tochter und allen Kindern dieser Welt, ab 8 Jahren.

Großstadtdschungelbuch

„Es wird auch getanzt.“ Dieser Satz fällt in der Einführung zu dem Stück „Jungle Book reimagined“ von Akram Khan, das am 7. Mai im St. Pöltener Festspielhaus europäische Premiere hatte. Wer eher auf reine Tanzperformance steht, durfte hier misstrauisch werden. Denn eigentlich erzählt Khan die allseits bekannte Geschichte vom Dschungelbuch neu.

ROOM - Eine "Raum"-Deutung

3 Lampen, ein Cello, ein Sofa und ein Tisch. Ein Schreibtisch vielleicht, könnte auch ein Klavier sein oder beides in einem. Wände im Vintage-Look, welche so gar nicht im Maßstab der Requisiten sind. Als eindringliche Musik erklingt, eine Mischung aus Klassik-und Popklängen, öffnet der Raum seine Pforten und Wände. TänzerInnen beleben die Bühne, unter ihnen der Regisseur James Thierrée.

Auf der Suche nach Freiheit und Wahnsinn in uns

Mit "ROOM – Sublimes Limites" von James Thierrée und der Compagnie du Hanneton ist es dem Festspielhaus St. Pölten erneut gelungen, ein international gefeiertes und künstlerisch relevantes Musik-/Tanztheater nach Österreich zu holen.

Rachid Ouramdane

Corps êxtremes

Österreich-Premiere
16 JUNI 2023

© Pascale Cholette

Tori Amos

Ocean To Ocean Tour 2023

29 APRIL 2023

© Matt Read

Doris Uhlich

SONNE

Österreich-Premiere/Festspielhaus-Koproduktion
22 APRIL 2023

© Katarina Soskic

Aynur

28 JÄN 2023

© Muhsin Akgün

Oona Doherty

Navy Blue

Österreich-Premiere
11 NOV 2022

© Luca Truffarelli

Mnozil Brass

Gold – Mit Abstand das Beste

23 OKT 2022

© Daniela Matejschek

Saïdo Lehlouh

sa 29/10

Saïdo Lehlouh Wild Cat

Österreich-Premiere

© Kévin Le

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren!

José Montalvo präsentiert genau zur richtigen Zeit die richtige Choreografie: In Zeiten der Unsicherheit lädt der aus dem spanischen Valencia stammende Choreograf zum Träumen ein und entführt mit seiner neuesten Kreation das begeisterte Publikum des Festspielhauses St.Pölten in die fantastische Welt des Tanzes. „Gloria" ertönt wie eine jubelnde Hymne an das Leben und die Bewegung, die mit Humor und Leichtigkeit die Nabelschau der Menschheit anprangert.

Von der Schönheit tanzender Körper – oder: Der Mittelpunkt der Welt bin ich!

Zu klein, zu dick, zu dünn, zu alt, zu großer Busen, auf einem Auge erblindet: Alle der insgesamt 14 ProtagonistInnen aus sechs Ländern geben in „Gloria“ eine vermeintliche Unzulänglichkeit ihres Körpers preis, die ihnen von der Außenwelt zugeschrieben wurden. Nach der Welturaufführung am 9. September 2021 im französischen Créteil wurde das Tanzfeuerwerk des französisch-spanischen Choreographen José Montalvo am 28.1.2022 im Festspielhaus in St. Pölten erstmals im deutschen Sprachraum gezeigt.

Glorias Bauchnabel

Was zum Teufel haben wir da gesehen? Eine Tanzperformance? Einen Zirkus?
Eine Tragikomödie? Straßenartisten? Nackte Provokation? Nummernrevue?

Alle Körper, die tanzen, sind wunderschön

Vierzehn Darstellerinnen und Darsteller, vierzehn Gloria(s), bezwingen ihre eigenen Erinnerungen und vereinen sich in einem vielstimmigen Tanz in „Gloria“ im Festspielhaus St. Pölten.

Gravity and Other Myths and some Myths about Circus debunked

Andre Augustus, Annalise Moore, Lachlan Harper and Axel Osborne from Gravity and Other Myths joined the Festspielhaus Reporters for a virtual chat to talk about their work and life as acrobats for the australian company. So, if you already had a ticket and were looking forward to seeing them in action or you still aren’t really sure of what they do, keep reading to learn what they do on a daily basis.

Die Essenz des Lebens – Pina Bausch am Festspielhaus St. Pölten

Zwei Hommagen an die Facetten von Weiblichkeit, jenseits der Grenzen von Kontinenten und Kulturen, belebten am 9. Oktober das Festspielhaus St. Pölten. Der erste Teil „common ground[s]“ verband zwei Grandes Dames des zeitgenössischen Tanzes über zwei Kontinente hinweg: Malou Airaudo – die ehemaligen Weggefährtin von Pina Bausch, als einer der bedeutendsten Choreografinnen der neueren Tanzgeschichte – ebenso wie Germaine Acogny, weltweit als „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“ bekannt. Im zweiten Teil beeindruckte eine Neueinstudierung von Pina Bauschs Choreographie „Das Frühlingsopfer“. Die Choreografie zu Igor Strawinskis Musik - einem Klassiker der mit Paukenschlägen den zeitgenössischen Tanz einläutete – wird erstmals ausschließlich von Tänzer*innen des afrikanischen Kontinents interpretiert.

Historischer Doppelabend im Zeichen von Pina Bausch

Eine beeindruckende Gefühlswelt präsentierte das Festspielhaus St. Pölten im Zuge des Doppelabends „Das Frühlingsopfer“ und „common ground[s]“. Dieser Funke sprang auch auf das Publikum über, dass sich mit tosendem Applaus und Standing Ovations bedankte.

Pina Bausch zählt zu den bedeutendsten Choreograf:innen der heutigen Zeit und ihr Pioniergeist lebt auch nach ihrem Tod weit über ihre konzipierten Tanzstücke hinaus. Besonders die Menschlichkeit war die übergeordnete Essenz ihrer Inszenierungen und gerade dieser Geist ist bei der Premierenvorstellung im deutschsprachigen Raum von „Das Frühlingsopfer“ und „common ground[s]“ im Festspielhaus St. Pölten spürbar.

Leben und Sterben, frei nach Pina Bausch

Ein Tanz-Spektakel des Lebens und des Sterbens im Festspielhaus St. Pölten: Der Doppelabend „Common Ground[s]“ /„Das Frühlingsopfer“ zeigt den ZuschauerInnen die Universalität menschlichen Empfindens.

Der Tanz auf schwarzem Torf

Der erste Teil des Abends, „Common Ground[s]“, beginnt mit einem ikonischen Bild: vor orangerotem Himmel, mit dem Rücken zum Publikum, sitzen zwei Frauen, aufrecht, schlank und gerade wie der Speer, den sie senkrecht zwischen sich halten. Von fern ertönt eine Djembe. „Common Ground[s]“ nennen Germaine Acogny und Malou Airaudo die choreografische Verdichtung ihrer dem Tanz gewidmeten Leben.

Vom Wirken dreier Tanzikonen

Herausragender Doppelabend im Zeichen des Austauschs:
Pina Bausch/ Germaine Acogny & Malou Airaudo „Das Frühlingsopfer/ common ground[s]“ im ausverkauften Festspielhaus St. Pölten, Sa. 9. Oktober 2021

(Tanz)Rollen des Lebens

Im ersten Teil des Abends zwei Ikonen des zeitgenössischen Tanzes. Germaine Acogny -Gründerin und künstlerische Leiterin mehrerer Tanzschulen im Senegal und Malou Airaudo - französische Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin aus dem Pina-Bausch- Ensemble. Im zweiten Teil Igor Strawinskys Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, das Frühlingsopfer, welches bei seiner Uraufführung Missfallen erregte. Pina Bauschs' wegweisende Choreografie neu interpretiert und Kontinente übergreifend.

Von Wuppertal nach Afrika, die Spur der Königin

Sa 09. Oktober 2021.
DAS FRÜHLINGSOPFER / COMMON GROUND[S]
Pina Bausch. Germaine Acogny & Malou Airaudo
Premiere im deutschsprachigen Raum
Festspielhaus-Koproduktion

»Wie würdest du tanzen, wenn du wüsstest, dass du sterben wirst?« fragte Pina Bausch als sie die richtigen Schritte für ihre berühmte Frühlingsopfer-Interpretation zu Igor Strawinskis Ballettmusik Le Sacre du Printemps suchte. Stampfende Musik, verdrehte Körper: Auf der Bühne des ausverkauften Festspielhauses St. Pölten tanzte sich ein Ensemble in einem atemberaubenden Opferritual zu Tode. Die Choreografie in der legendären Interpretation durch eine der bedeutendsten Ikonen des zeitgenössischen Tanzes wurde mit 28 TänzerInnen aus 14 afrikanischen Ländern einstudiert. Darüber hinaus tanzten Germaine Acogny und Malou Airaudo in der Neukreation „common ground[s]“ ihre eigenen emotionalen Erfahrungen, Geschichten, sowie eine namensgebende „gemeinsame Grundlage“.

Solus Amor. Zwischen Himmel und Erde

Bence Vági spricht in Bildern, die man nicht so schnell vergisst. Man mag noch lange über Solus
Amor nachdenken und über seinen tiefen emotionalen und spirituellen Sinn.

Eva Schlegel

Extended Space

VON 25 SEP 2021 BIS 11 JUNI 2022 

© Martina Thaler/art hoc

Herausfordernde Zeiten/Flexible Lösungen

Zur Zeit entscheidet die Farbe der Corona-Ampel über die Anzahl an Plätzen in unserem Großen Saal. Um flexibel darauf reagieren zu können, bieten wir ihnen ab sofort Standby-Tickets an. Was das bedeutet erfahren Sie hier.

Robert Wilson wagt sich im Festspielhaus an den Klassiker Jungle Book

Am 26. September wurde dem Festspielhaus St. Pölten nach sechs Monaten Pause wieder Leben eingehaucht. Ein Stück indischer Dschungel mitten in Niederösterreich: Mit seiner Interpretation des Dschungelbuchs sorgte der Regisseur und Theaterautor Robert Wilson aber nicht für ausverkaufte Ränge. Die Covid-Maßnahmen im Festspielhaus verhinderten dies vorschriftsgemäß.

© Nina Ebner

Elektronikschrott im Dschungel

Mit Robert Wilsons Inszenierung des Jugendbuch-Klassikers Jungle Book, gelang eine fulminante Saisonerööfnung 2020/2021. Die poppigen Songs des Schwesternpaares CocoRosie bleiben noch lange im Ohr.

© Friederike Kommer

Nobuyuki Tsujii

Mit einem Highlight-Klavierprogramm ist Publikumsliebling „Nobu“ nun erstmals solo zu erleben: Ein Abend mit absoluten Meisterwerken der lyrischen Klavierliteratur endet fulminant mit den Balladen Chopins.

© Masahiko Takeda

Karfreitagskonzert mit 9 Orchestern

Die acht Landesorchester und das RSO Wien vereinigen sich in einem einmaligen virtuellen Karfreitagskozert und senden Haydns Sieben letzte Worte als Zeichen der Hoffnung. Um 09.00 Uhr in ORF III und um 20.00 auf unserer Facebook-Seite zu sehen.

© Claudia Alvarino Diaz