Nachrichten

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Tanz auf dem sinkenden Schiff

Die Hofesh Shechter Company aus London präsentiert den Zustand einer Menschheit am Abgrund mit traumwandlerischer, unerschütterlicher Sicherheit. Unentwegt bewegt, wie Wellen, die nicht anders können, als an den Strand zu rollen, ist „Grand Finale“ ein Tanz der Apokalypse. Der gebürtige Israeli Hofesh Shechter feierte mit seiner zeitgenössischen, 2017 uraufgeführten Choreografie am 31. Jänner im Festspielhaus St. Pölten Österreich Premiere.

© Rahi Rezvani

Von der Dunkelheit zum Licht

Sasha Waltz & Guests: “Kreatur” feierte am 8. Dezember 2018 im Festspielhaus St. Pölten Österreich - Premiere mit einer kultisch zeitgenössischen Choreografie vom Mensch-Sein.

© Sebastian Bolesch

Macht und Ohnmacht.

Preljocaj legt mit einer opulenten Choreografie den Finger in offene Wunden.

© Jean Claude Carbonne

Cirque Éloize

22/03 bis 24/03

Cirque Éloize HOTEL

Österreich-Premiere

© Pierre Manning

Requiem pour L.

Alain Platel inszeniert in seinem neuesten Werk mit Fabrizio Cassol eine einzigartige Tontenmesse für eine Unbekannte. Afrikanische Musik füllt die Lücken in Mozarts "Requiem"-Fragment und öffnet das Tor für unsiversale Fragen über Trauer, Tod und Leben. Eine Performance von les ballets C de la B mit Live-Musik.

© Chris van der Burght

Weihnachtspackerl

4 Veranstaltungen

Festspielhaus St. Pölten . Landestheater Niederösterreich

“Disastrous”: Dynamischer Balanceakt im urbanen Raum

Die Choreografin und Artist in Residence Silke Grabinger hat nach nur sechs Wochen Probenarbeit im Festspielhaus St. Pölten die zeitgenössische Choreografie „Disastrous“ mit drei Jugendlichen und drei Erwachsenen auf die Bühne gebracht.

© Katharina Zettel

“Disastrous”: Dynamischer Balanceakt im urbanen Raum

Die Choreografin und Artist in Residence Silke Grabinger hat nach nur sechs Wochen Probenarbeit im Festspielhaus St. Pölten die zeitgenössische Choreografie „Disastrous“ mit drei Jugendlichen und drei Erwachsenen auf die Bühne gebracht.

© Katharina Zettel

Fremde Welt

Schon während man seinen Platz im großen Saal des Festspielhauses St. Pölten einnimmt, ertönt von der Bühne indische Musik. Der Sänger Aditya Prakash und B C Manjunath an der Trommel stimmen das Publikum ein. Die sparsam möblierte Bühne, mit Sesseln, Pölstern,Teppichen, ist in warme Terrakottafarben getaucht. Eine Lichterkette schwebt über den Musikern. Akram Khan tritt in weißer Kurta und weißen Hosen auf und beginnt seine Performance „Xenos“ mit einem Kathak, einem traditionellen indischen Tanz. Mit bloßen Füßen führt er Drehungen, Sprünge und Pirouetten aus, die von graziösen Handbewegungen begleitet werden. An den Fußgelenken klingeln Glöckchen und Schellen. Jäh ändert sich das Licht und damit die Atmosphäre (Lichtdesign Michael Hulls). Das Geklingel verwandelt sich in Kettenrasseln und alles was an Heimeligkeit erinnert, wird an Seilen über eine Rampe weggezogen und entschwindet in weite Ferne.

© Nicol Vizioli

Fremde Welt

Schon während man seinen Platz im großen Saal des Festspielhauses St. Pölten einnimmt, ertönt von der Bühne indische Musik. Der Sänger Aditya Prakash und B C Manjunath an der Trommel stimmen das Publikum ein. Die sparsam möblierte Bühne, mit Sesseln, Pölstern,Teppichen, ist in warme Terrakottafarben getaucht. Eine Lichterkette schwebt über den Musikern. Akram Khan tritt in weißer Kurta und weißen Hosen auf und beginnt seine Performance „Xenos“ mit einem Kathak, einem traditionellen indischen Tanz. Mit bloßen Füßen führt er Drehungen, Sprünge und Pirouetten aus, die von graziösen Handbewegungen begleitet werden. An den Fußgelenken klingeln Glöckchen und Schellen. Jäh ändert sich das Licht und damit die Atmosphäre (Lichtdesign Michael Hulls). Das Geklingel verwandelt sich in Kettenrasseln und alles was an Heimeligkeit erinnert, wird an Seilen über eine Rampe weggezogen und entschwindet in weite Ferne.

© Nicol Vizioli

Und am Rand des Abgrunds wächst ein Baum

Die neueste Choreographie des Tänzers Akram Khan, „XENOS“, griechisch „der Fremde“, empfängt bei ihrer Österreich Premiere im Festspielhaus St. Pölten die Zuschauer mit traditioneller indischer Live-Musik.

© Nicol Vizioli

Und am Rand des Abgrunds wächst ein Baum

Die neueste Choreographie des Tänzers Akram Khan, „XENOS“, griechisch „der Fremde“, empfängt bei ihrer Österreich Premiere im Festspielhaus St. Pölten die Zuschauer mit traditioneller indischer Live-Musik.

© Nicol Vizioli

Werden und Vergehen – der ewige Kreislauf

Wasser und Wind vereinigen sich, zeugen Reis und reif geworden, wird dieser als schwangere Göttin verehrt. Der taiwanesische Autor und Choreograph Lin Hwai-min stimmt sein westliches Publikum beim Einführungsgespräch auf das Thema seiner Jubiläumsproduktion „Rice“ ein, mit der das 45-jährige Bestehen des „Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan“ gefeiert wird. Chihshang, ein Landstrich der berühmt ist für seinen Reis, inspirierte ihn zu dieser Produktion.

© LIU Chen-hsiang

Werden und Vergehen – der ewige Kreislauf

Wasser und Wind vereinigen sich, zeugen Reis und reif geworden, wird dieser als schwangere Göttin verehrt. Der taiwanesische Autor und Choreograph Lin Hwai-min stimmt sein westliches Publikum beim Einführungsgespräch auf das Thema seiner Jubiläumsproduktion „Rice“ ein, mit der das 45-jährige Bestehen des „Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan“ gefeiert wird. Chihshang, ein Landstrich der berühmt ist für seinen Reis, inspirierte ihn zu dieser Produktion.

© LIU Chen-hsiang

Wenn Tanz und Musik eins werden

Savion Glover & Friends und das Tonkünstler-Orchester machen im Festspielhaus St. Pölten die Stepptanzvorstellung zur Jamsession.

© Savion Glover Productions

Wenn Tanz und Musik eins werden

Savion Glover & Friends und das Tonkünstler-Orchester machen im Festspielhaus St. Pölten die Stepptanzvorstellung zur Jamsession.

© Savion Glover Productions

Den Tanz im Blut

Der britische Choreograf Wayne McGregor lässt sein Ensemble nach seiner eigenen DNA tanzen – mathematische Berechnungen machen es möglich. Was mit Autobiography auf die Bühne gelangt, ist eine Symbiose aus Genetik und Kunst. Im Festspielhaus St. Pölten machte die Compagnie Station.

© Andrej Uspenski

Den Tanz im Blut

Der britische Choreograf Wayne McGregor lässt sein Ensemble nach seiner eigenen DNA tanzen – mathematische Berechnungen machen es möglich. Was mit Autobiography auf die Bühne gelangt, ist eine Symbiose aus Genetik und Kunst. Im Festspielhaus St. Pölten machte die Compagnie Station.

© Andrej Uspenski

Auto-Bio-Graphy: Selbst-Leben-Schreiben

Der renommierte, zeitgenössische Londoner Choreograf Wayne McGregor ist neben seiner Tätigkeit für verschiedenste Blockbuster-Filme wie Harry Potter, auch für seine Liebe zur Wissenschaft bekannt. Für sein Stück “Autobiography” erfindet er anhand seiner eigenen DNA das Konzept der Autobiografie völlig neu.

© Andrej Uspenski

Auto-Bio-Graphy: Selbst-Leben-Schreiben

Der renommierte, zeitgenössische Londoner Choreograf Wayne McGregor ist neben seiner Tätigkeit für verschiedenste Blockbuster-Filme wie Harry Potter, auch für seine Liebe zur Wissenschaft bekannt. Für sein Stück “Autobiography” erfindet er anhand seiner eigenen DNA das Konzept der Autobiografie völlig neu.

© Andrej Uspenski

Das Alphabet des Lebens

Die Company Wayne McGregor, das renommierte Residenz Ensemble am Londoner Sadler’s Wells, feierte mit “Autobiography” im Festspielhaus St. Pölten Österreich-Premiere.

© Andrej Uspenski

Lebens-Lauf getanzt

Wie kann man seine Autobiographie und wie sein entschlüsseltes Genom tanzen?

© Andrej Uspenski

Das Alphabet des Lebens

Die Company Wayne McGregor, das renommierte Residenz Ensemble am Londoner Sadler’s Wells, feierte mit “Autobiography” im Festspielhaus St. Pölten Österreich-Premiere.

© Andrej Uspenski

Lebens-Lauf getanzt

Wie kann man seine Autobiographie und wie sein entschlüsseltes Genom tanzen?

© Andrej Uspenski

Hungry Sharks

#fomo – the fear of missing out
02 NOV 2018

© Busana Baltic

Mighty Oaks

Acoustic Tour 2019
25 MAI 2019

© Marco Fischer

Céu

Tropix
06 APR 2019

© Luiz Garrido

In den Klängen der Mimesis: BIOPHONY

Zirpende Grillen, schreiende Möwen, quakende Frösche und eine abstrakte Verbindung zwischen Mensch und Natur im Festspielhaus St.Pölten. Die Tanzcompagnie aus San Francisco des afroamerikanischen Choreografen ALONZO KING brilliert mit ihren zwei Ballettstücken: „BIOPHONY / SAND“.

© Chris Hardy

In den Klängen der Mimesis: BIOPHONY

Zirpende Grillen, schreiende Möwen, quakende Frösche und eine abstrakte Verbindung zwischen Mensch und Natur im Festspielhaus St.Pölten. Die Tanzcompagnie aus San Francisco des afroamerikanischen Choreografen ALONZO KING brilliert mit ihren zwei Ballettstücken: „BIOPHONY / SAND“.

© Chris Hardy

8 Sätze durch Fauna und Flora

Vergangenen Samstag feierte Biophony des Alonzo King Ballets im Festspielhaus St. Pölten seine österreichische Erstaufführung.

© Chris Hardy

8 Sätze durch Fauna und Flora

Vergangenen Samstag feierte Biophony des Alonzo King Ballets im Festspielhaus St. Pölten seine österreichische Erstaufführung.

© Chris Hardy

DANCE ON - Water Between Three Hands

Der libanesische Regisseur und Schauspieler Rabih Mroué widerlegt mit seiner ersten choreografischen Inszenierung das ästhetische Prinzip tänzerischer Jugendlichkeit.

© Dorothea Tuch

DANCE ON - Water Between Three Hands

Der libanesische Regisseur und Schauspieler Rabih Mroué widerlegt mit seiner ersten choreografischen Inszenierung das ästhetische Prinzip tänzerischer Jugendlichkeit.

© Dorothea Tuch

Seite um Seite, Blatt für Blatt

„Mein Name war” sagt Tänzerin Brit Rodemund am Rand der Bühne ins Mikrophon. Vor ihr liegt das Notizbuch des Choreographen Rabih Mroué. Es ist während der Proben für das im Festspielhaus St. Pölten gezeigte Stück „Water between three Hands” entstanden. Am Ende der Vorstellung reißt sie die aufgeschlagene Seite aus dem Buch. Die Stücke Papier gleiten durch ihre Hände wie Blätter im Herbstwind zu Boden. Materie vergeht. Was bleibt sind kaum begreifbare Spuren.

© Dorothea Tuch

Dance on Ensemble: Water between three hands

Ein Schlagzeug, ein Notizbuch und Scheinwerferlicht warten auf einer leeren Bühne auf das Dance on Ensemble. Die Gruppe besteht aus drei Tänzerinnen und drei Tänzern jenseits ihres 40. Lebensjahres. Genau diese Zusammenarbeit mit routinierten Tänzern, die ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt haben und ihr spezielles Körpergedächtnis besitzen, reizte den Künstler Rabih Mroué. Er kommt aus dem Bereich der Bildenden Kunst und ist auch als Theatermacher tätig.

© Dorothea Tuch

Seite um Seite, Blatt für Blatt

„Mein Name war” sagt Tänzerin Brit Rodemund am Rand der Bühne ins Mikrophon. Vor ihr liegt das Notizbuch des Choreographen Rabih Mroué. Es ist während der Proben für das im Festspielhaus St. Pölten gezeigte Stück „Water between three Hands” entstanden. Am Ende der Vorstellung reißt sie die aufgeschlagene Seite aus dem Buch. Die Stücke Papier gleiten durch ihre Hände wie Blätter im Herbstwind zu Boden. Materie vergeht. Was bleibt sind kaum begreifbare Spuren.

© Dorothea Tuch

Dance on Ensemble: Water between three hands

Ein Schlagzeug, ein Notizbuch und Scheinwerferlicht warten auf einer leeren Bühne auf das Dance on Ensemble. Die Gruppe besteht aus drei Tänzerinnen und drei Tänzern jenseits ihres 40. Lebensjahres. Genau diese Zusammenarbeit mit routinierten Tänzern, die ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt haben und ihr spezielles Körpergedächtnis besitzen, reizte den Künstler Rabih Mroué. Er kommt aus dem Bereich der Bildenden Kunst und ist auch als Theatermacher tätig.

© Dorothea Tuch

Asche zu Asche

Wenn im Festspielhaus St. Pölten am Ende des Abends ein Tänzer nach dem anderen leblos zu Boden sinkt, und über Tote hinweg ein Mann und eine Frau aufeinander zugehen und sich zärtlich umarmen, spürt man die Kraft der Liebe, die die gesamte Choreographie Swan Lake der Tänzerin Dada Masilo aus Südafrika durchzieht.

© John Hogg

Asche zu Asche

Wenn im Festspielhaus St. Pölten am Ende des Abends ein Tänzer nach dem anderen leblos zu Boden sinkt, und über Tote hinweg ein Mann und eine Frau aufeinander zugehen und sich zärtlich umarmen, spürt man die Kraft der Liebe, die die gesamte Choreographie Swan Lake der Tänzerin Dada Masilo aus Südafrika durchzieht.

© John Hogg

„Under Siege“ im Festspielhaus St. Pölten: Tanz zwischen Tradition und Abstraktion

Mit einem Mix aus Traditionellem und Abstraktem bringt Yang Liping die historische Chu-Han Auseinandersetzung auf die Bühne. Ein geschlagener, hilfloser König, ein angeschlagener, mächtiger Sieger und ein brutales Blutbad. Die erste Begegnung der beiden chinesischen Herrscher geschieht wie das Aufeinandertreffen von zwei glühenden Feuerbällen: König Xiang Hu steht als chinesisches Wappentier mit seinen schwarz gekleideten, zahlreichen Kriegern zum Angriff bereit. Auf der anderen Seite, sein Gegenspieler und zukünftiger Kaiser, Liu Bang, mit schwebender, leichter und taktvoller Artikulation. Beide verkörpern Konkurrenz, Grausamkeit und Hass.

© DING Yi Jie

„Under Siege“ im Festspielhaus St. Pölten: Tanz zwischen Tradition und Abstraktion

Mit einem Mix aus Traditionellem und Abstraktem bringt Yang Liping die historische Chu-Han Auseinandersetzung auf die Bühne. Ein geschlagener, hilfloser König, ein angeschlagener, mächtiger Sieger und ein brutales Blutbad. Die erste Begegnung der beiden chinesischen Herrscher geschieht wie das Aufeinandertreffen von zwei glühenden Feuerbällen: König Xiang Hu steht als chinesisches Wappentier mit seinen schwarz gekleideten, zahlreichen Kriegern zum Angriff bereit. Auf der anderen Seite, sein Gegenspieler und zukünftiger Kaiser, Liu Bang, mit schwebender, leichter und taktvoller Artikulation. Beide verkörpern Konkurrenz, Grausamkeit und Hass.

© DING Yi Jie

Akrobatische Krieger in einem Meer aus Scheren und roten Federn

Purer Nervenkitzel, traditionelle Klänge mit Schauer-Faktor und eine tänzerische Kriegsinszenierung der Extra-Klasse im Festspielhaus St. Pölten. Die chinesische Choreografin Yang Liping feierte ihre Erstaufführung im deutschsprachigen Raum: „Under Siege“ begeisterte mit minutenlangen Standing-Ovations.

© DING Yi Jie

Akrobatische Krieger in einem Meer aus Scheren und roten Federn

Purer Nervenkitzel, traditionelle Klänge mit Schauer-Faktor und eine tänzerische Kriegsinszenierung der Extra-Klasse im Festspielhaus St. Pölten. Die chinesische Choreografin Yang Liping feierte ihre Erstaufführung im deutschsprachigen Raum: „Under Siege“ begeisterte mit minutenlangen Standing-Ovations.

© DING Yi Jie

Über Faszination und Ästhetik des Grauens

Eine an der Börse in Peking notierte Tanzkompanie? Diesmal vielleicht eine mit künstlerischem Anspruch durch die Welt tingelnde Shaolintruppe? Was ließ sich von "Under Siege", der Umsetzung eines in China beliebten historischen Bühnenstückes, durch die chinesische Starchoreografin Yang Liping erwarten?

© LI YI Jian

Über Faszination und Ästhetik des Grauens

Eine an der Börse in Peking notierte Tanzkompanie? Diesmal vielleicht eine mit künstlerischem Anspruch durch die Welt tingelnde Shaolintruppe? Was ließ sich von "Under Siege", der Umsetzung eines in China beliebten historischen Bühnenstückes, durch die chinesische Starchoreografin Yang Liping erwarten?

© LI YI Jian

Klangexperimente mit Selbstdarstellungstendenzen: Der Flamenco des Israel Galván

LA FIESTA – Das Fest nennt Israel Galván seine neueste Inszenierung, die am Festspielhaus St. Pölten zur Uraufführung gelangt. Sie ist zugleich der Abschluss des Flamenco-Schwerpunkts des Hauses im Kulturbezirk. Dabei sollte der Einfluss von zeitgenössischem Tanz auf den Flamenco ausgelotet werden und die Frage, was wiederum der Flamenco dem zeitgenössischen Tanz bringt. Doch gelingt dem spanischen Choreographen diese Annäherung?

© Annette Hauschild

Klangexperimente mit Selbstdarstellungstendenzen: Der Flamenco des Israel Galván

LA FIESTA – Das Fest nennt Israel Galván seine neueste Inszenierung, die am Festspielhaus St. Pölten zur Uraufführung gelangt. Sie ist zugleich der Abschluss des Flamenco-Schwerpunkts des Hauses im Kulturbezirk. Dabei sollte der Einfluss von zeitgenössischem Tanz auf den Flamenco ausgelotet werden und die Frage, was wiederum der Flamenco dem zeitgenössischen Tanz bringt. Doch gelingt dem spanischen Choreographen diese Annäherung?

© Annette Hauschild

Das Fest der Eigenbrötler

Partydrogen, Püppchen und Popcorn-Schlacht bei „La Fiesta/Das Fest“ im Festspielhaus St. Pölten. Israel Galváns Uraufführung als Dekonstruktion des Flamenco.

© Anette Hauschild

Das Fest der Eigenbrötler

Partydrogen, Püppchen und Popcorn-Schlacht bei „La Fiesta/Das Fest“ im Festspielhaus St. Pölten. Israel Galváns Uraufführung als Dekonstruktion des Flamenco.

© Anette Hauschild

Die emotionalen Abgründe des Don José

Ein großer Tusch eröffnet den Ballettabend am Festspielhaus St. Pölten. Die Tonkünstler Niederösterreich intonieren einen der bekanntesten Ohrwürmer überhaupt, das Prélude zu George Bizet's „Carmen“. Choreograph John Inger lässt seine getanzte Version der Oper so wie das Original beginnen: mit flotter, leichtverdaulicher Musik, die jedes erdenkliche Spanien-Klischee bedient.

© Jesús Vallinas

Die emotionalen Abgründe des Don José

Ein großer Tusch eröffnet den Ballettabend am Festspielhaus St. Pölten. Die Tonkünstler Niederösterreich intonieren einen der bekanntesten Ohrwürmer überhaupt, das Prélude zu George Bizet's „Carmen“. Choreograph John Inger lässt seine getanzte Version der Oper so wie das Original beginnen: mit flotter, leichtverdaulicher Musik, die jedes erdenkliche Spanien-Klischee bedient.

© Jesús Vallinas

Der rote Punkt im Grau

„Carmen“ von Johan Inger vereinte im Festspielhaus St. Pölten die spanische Tanzgruppe Compania Nacional de Danza und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, zu einer stilistisch starken Aufführung. Inhaltlich lässt sich aber diskutieren, ob der Geschlechtergewalttopos auch 170 Jahre nach der literarischen Urauflage noch auf die althergebrachte Weise aufzulösen ist.

© Jesús Vallinas

Der rote Punkt im Grau

„Carmen“ von Johan Inger vereinte im Festspielhaus St. Pölten die spanische Tanzgruppe Compania Nacional de Danza und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, zu einer stilistisch starken Aufführung. Inhaltlich lässt sich aber diskutieren, ob der Geschlechtergewalttopos auch 170 Jahre nach der literarischen Urauflage noch auf die althergebrachte Weise aufzulösen ist.

© Jesús Vallinas

Kosmisch-komisch: Babel(words)

"Unbeschreiblich, genial, berührend, humorig, choreographische Meisterleistung mit tollen Menschen auf der Bühne....ich könnt mirs wieder und wieder ansehen" (Susanne Klinger, Facebook-Kommentar)

© Katharina Zettel

Eastman. Tanzen für die Pressefreiheit

Am Tag der Angelobung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, in dessen Wahlkampf Fake News eine wichtige Rolle spielten, wird im Festspielhaus St. Pölten für Meinungs- und Pressefreiheit getanzt.

© Filip Van Roe

Eastman. Tanzen für die Pressefreiheit

Am Tag der Angelobung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, in dessen Wahlkampf Fake News eine wichtige Rolle spielten, wird im Festspielhaus St. Pölten für Meinungs- und Pressefreiheit getanzt.

© Filip Van Roe

Ein Feuerwerk chinesischer Farbenpracht

Pünktlich zur Adventzeit bringt das chinesische Nationalballett seine eigene farbenfrohe Nussknacker-Version in einer Österreichpremiere auf die Bühne des Festspielhauses St. Pölten.

Ein Feuerwerk chinesischer Farbenpracht

Pünktlich zur Adventzeit bringt das chinesische Nationalballett seine eigene farbenfrohe Nussknacker-Version in einer Österreichpremiere auf die Bühne des Festspielhauses St. Pölten.

Tomatito y Grupo

Wenn die Kenner andalusischer Tänze und Musik ins Schwärmen geraten, einander über die Virtuosität, die Emotion, auch die harmonische Vielfalt dieses Genres austauschen, fallen rasch zwei Namen. Paco de Lucia. Und Tomatito. (¡anda! Zeitschrift für Flamenco)

© Katharina Zettel